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	<title> Fracci&#243;n Trotskista Cuarta Internacional </title>
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		<title>Amazon-Betriebsr&#228;te unterst&#252;tzen!</title>
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		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Europa del Este</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Betriebsratsmitglieder auf die Stra&#223;e gesetzt. Seitdem k&#228;mpfen sie um ihre Wiedereinstellung. Nach mehreren Gerichtsterminen geht es nun in die zweite Instanz, vor das Landesarbeitsgericht.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH90/arton9295-bfdc0.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='90' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Betriebsratsmitglieder auf die Stra&#223;e gesetzt. Seitdem k&#228;mpfen sie um ihre Wiedereinstellung. Nach mehreren Gerichtsterminen geht es nun in die zweite Instanz, vor das Landesarbeitsgericht.&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anl&#228;sslich des Gerichtstermins am 13. Januar 2016 findet vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg eine Kundgebung mit Amazon-Kolleg*nnen, k&#228;mpferischen Kolleg*innen anderer Betriebe und solidarischen Unterst&#252;tzer*innen statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kollegen wollen vor Gericht den diskriminierenden und politischen Charakter der Entscheidung des Unternehmens aufzeigen und fordern ihre Wiedereinstellung, um ihr Mandat im Betriebsrat fortf&#252;hren zu k&#246;nnen. Doch ihnen gegen&#252;ber stehen nicht nur die Bosse, sondern auch das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Mit diesem Gesetz erlaubt der Staat Unternehmen wie Amazon, w&#228;hrend eines Zeitraums von maximal zwei Jahren ihre Besch&#228;ftigten so auszutauschen, wie es ihnen passt, selbst wenn es einen Betriebsrat gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bewusstsein dessen k&#228;mpfen die nun klagenden Kolleg*innen seit der Gr&#252;ndung des Betriebsrats gegen die Befristungspolitik, die es in allen Versandzentren gibt, vor allem in Brieselang. So gaben sie ihrem Kampf eine politische Dimension, erlangten die Aufmerksamkeit der Medien, besuchten Universit&#228;ten, und erhielten Solidarit&#228;t von anderen Arbeiter*innen, Studierenden und politischen Organisationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der ersten Instanz wurde die Klage der Kolleg*innen abgewiesen, am kommenden Mittwoch findet der erste Termin der zweiten Instanz statt. Solidarisch werden wir den Gerichtsprozess begleiten. Wir treffen uns ab 11 Uhr vor dem Gericht, begleiten den Prozess ab 11:30 Uhr und veranstalten anschlie&#223;end eine Kundgebung, voraussichtlich ab 12:30 Uhr.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Gewerkschaften im Aufbruch?</title>
		<link>https://ft-ci.org/Gewerkschaften-im-Aufbruch</link>
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		<dc:date>2015-04-08T18:25:00Z</dc:date>
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		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


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		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
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		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Europa del Este</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;&#8222;Die Gewerkschaften befinden sich in Deutschland offenbar im Aufwind.&#8220; Mit dieser Feststellung beginnt eine Studie, die im Februar vom Institut der deutschen Wirtschaft K&#246;ln (IW) ver&#246;ffentlicht wurde &#8211; einer neoliberalen Denkfabrik, finanziert von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&#228;nde und dem Bundesverband der Deutschen Industrie. Wenn die Sprachrohre des deutschen Kapitals solche Thesen aufstellen, lohnt es sich aufzuhorchen. Denn sie k&#246;nnten ein Indikator daf&#252;r sein, dass die herrschende Klasse sich auf steigende Klassenkampfauseinandersetzungen gefasst macht. Eigentlich ein gutes Signal f&#252;r einen Aufbruch in der ArbeiterInnenklasse &#8211; k&#246;nnte man meinen.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH89/arton9016-d71ee.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='89' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Gewerkschaften im Aufbruch?&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;strong&gt;// STUDIE: Eine neoliberale Denkfabrik lobt die st&#228;rkere Klassenkollaboration der Gewerkschaften. Doch wie k&#246;nnte ein tats&#228;chlicher klassenk&#228;mpferischer Aufbruch aussehen? //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&#8222;Die Gewerkschaften befinden sich in Deutschland offenbar im Aufwind.&#8220; Mit dieser Feststellung beginnt eine Studie, die im Februar vom Institut der deutschen Wirtschaft K&#246;ln (IW) ver&#246;ffentlicht wurde &#8211; einer neoliberalen Denkfabrik, finanziert von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&#228;nde und dem Bundesverband der Deutschen Industrie. Wenn die Sprachrohre des deutschen Kapitals solche Thesen aufstellen, lohnt es sich aufzuhorchen. Denn sie k&#246;nnten ein Indikator daf&#252;r sein, dass die herrschende Klasse sich auf steigende Klassenkampfauseinandersetzungen gefasst macht. Eigentlich ein gutes Signal f&#252;r einen Aufbruch in der ArbeiterInnenklasse &#8211; k&#246;nnte man meinen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Widerspr&#252;chliche Trends&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem genaueren Blick in die Studie f&#228;llt das Fazit jedoch anders aus. Das IW beschreibt das &#8222;Comeback der Gewerkschaften&#8220; zun&#228;chst folgenderma&#223;en: &#8222;Nach einer l&#228;ngeren Strukturkrise scheinen die Gewerkschaften in Deutschland derzeit wieder an Einfluss zu gewinnen. Die Gro&#223;e Koalition hat mit dem gesetzlichen Mindestlohn und anderen Gesetzesvorhaben wichtige Forderungen der Gewerkschaften aufgegriffen. Gleichzeitig konnte der anhaltende Schrumpfungsprozess gestoppt werden. Inzwischen erfreuen sich nicht nur kleinere Spartengewerkschaften und der zweitgr&#246;&#223;te Gewerkschaftsdachverband, der beamtenbund und tarifunion (dbb), eines Zulaufs. Auch f&#252;nf der acht im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) zusammengeschlossenen Einzelgewerkschaften konnten in den letzten Jahren zumindest zeitweise den Gewerkschaftsmitglieder anhaltenden Abw&#228;rtstrend bei der Mitgliederentwicklung stoppen oder umkehren.&#8220;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb1&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Carsten Anders/Hendrik Biebeler/Hagen Lesch: Gewerkschaftsmitglieder. (&#8230;)&#034; id=&#034;nh1&#034;&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus dieser Situationsbeschreibung folgt f&#252;r das IW allerdings nicht, dass die Gewerkschaften mittels sch&#228;rferer Auseinandersetzungen wieder st&#228;rkeres organisatorisches und politisches Gewicht erlangen und somit potenziell eine Gefahr f&#252;r die Interessen des Kapitals darstellen k&#246;nnten. Ganz im Gegenteil: Mit ihrer angeblichen &#8222;Opposition&#8220; (!) gegen die Agenda 2010 h&#228;tten sich die Gewerkschaften ins Abseits man&#246;vriert, was sie nun Schritt f&#252;r Schritt durch Pakte mit der Gro&#223;en Koalition &#252;berw&#228;nden. &#8222;Erfolge&#8220; wie der l&#228;cherlich geringe Mindestlohn, die &#8222;abschlagsfreie&#8220; Rente mit 63, die in der Realit&#228;t nur einem winzigen Bruchteil der Lohnabh&#228;ngigen zukommen wird, oder der &#8222;Kompromiss&#8220; zur Verschlechterung des Streikrechts mittels des &#8222;Tarifeinheitsgesetzes&#8220;, seien die Fr&#252;chte dieser wiedergewonnenen Allianz mit dem deutschen Kapital. Das IW begl&#252;ckw&#252;nscht somit die deutschen Gewerkschaften f&#252;r ihr erneuertes Vertrauen in die Klassenkollaboration mit den Interessen des deutschen Imperialismus. Aus einer klassenk&#228;mpferischen Perspektive ist ein solcher &#8222;Aufbruch&#8220; der deutschen Gewerkschaften ein d&#252;steres Omen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kampfsektoren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei ging in den letzten Jahren der Mitgliederschwund der Gewerkschaften tats&#228;chlich zur&#252;ck. Trotz eines Einbruchs aufgrund fehlender gro&#223;er Tarifrunden im Jahr 2014 nimmt die Streikbereitschaft in Deutschland wieder zu.&lt;br class='autobr' /&gt;
Die Sektoren, die diese Trendumkehr vollziehen, fr&#246;nen aber gerade nicht der &#8222;Sozialpartnerschaft&#8220;, wie es das IW nahelegt. Stattdessen sind es prekarisierte Bereiche, die die Vorhut der deutschen Gewerkschaftsbewegung bilden: ohne Tarifbindung, mit einem hohen Frauenanteil, mit negativen Erfahrungen gegen&#252;ber der &#8222;Sozialpartnerschaft&#8220;, zum Beispiel im Einzelhandel oder im Logistik-Sektor. Sie haben keine Wahl, als eine h&#246;here Kampfbereitschaft und radikalere Arbeitskampfformen an den Tag zu legen, um &#252;berhaupt ihre Interessen gegen eine Kapitalseite geltend zu machen, die immer st&#228;rker auf Union Busting und Tarifflucht setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade weil sie sich mit einer Gewerkschaftsb&#252;rokratie konfrontiert sehen, die trotz mauer Resultate immer wieder nach dem Strohhalm der Sozialpartnerschaft greift, k&#246;nnen sie leicht Spr&#252;nge im Klassenbewusstsein machen. Emblematische Erfahrungen dieser Art waren und sind der Streik bei Neupack 2012/13 oder aktuell der Arbeitskampf bei Amazon. Sie werfen in der konkreten Kampfsituation immer wieder die Frage auf: Welche Gewerkschaften brauchen wir?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;R&#252;ckeroberung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir ziehen dem Institut der deutschen Wirtschaft entgegengesetzte Schlussfolgerungen. Statt einem Festhalten an Sozialpartnerschaft und Klassenkollaboration, die den Gewerkschaftsbonzen eine politische Mitsprache und ein Mittagessen im KanzlerInnenamt erm&#246;glichen, w&#228;hrend sie gemeinsam mit dem Kapital das Streikrecht f&#252;r k&#228;mpferische Sektoren einschr&#228;nken oder abschaffen, sieht unser Aufbruch anders aus. F&#252;r uns ist das Wiedererlangen der St&#228;rke der ArbeiterInnenbewegung untrennbar verbunden mit einer st&#228;rkeren Klassenkonfrontation. Zur Frage, welche Gewerkschaften wir brauchen, sagen wir: Kampforganisationen unserer Klasse gegen das Kapital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet Streik und Zusammenf&#252;hrung der K&#228;mpfe verschiedener Sektoren, dabei Aufbau einer klassenk&#228;mpferischen und basisdemokratischen Alternative zur aktuellen Gewerkschaftsf&#252;hrung und schlie&#223;lich Rauswurf der Gewerkschaftsb&#252;rokratie. Wir beteiligen uns deshalb an Streiksoli-Netzwerken und stellen in jedem Kampf die Selbstorganisierung der ArbeiterInnen in den Vordergrund, zum Beispiel mit Streikversammlungen, Betriebsgruppen und dem Ziel einer klassenk&#228;mpferischen, antib&#252;rokratischen Str&#246;mung in den Gewerkschaften. Dabei sind die Interessen der gesamten Klasse zu betonen, wie im Fall der Verteidigung des Streikrechts.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;div id=&#034;nb1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh1&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Anmerkungen 1&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Carsten Anders/Hendrik Biebeler/Hagen Lesch: Gewerkschaftsmitglieder. Mitgliederentwicklung und politische Einflussnahme: Die deutschen Gewerkschaften im Aufbruch? In: IW Trends 1/2015, Jg. 42.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="es">
		<title>Manifestaci&#243;n en Berl&#237;n contra la Troika y el chantaje a Grecia</title>
		<link>https://ft-ci.org/Manifestacion-en-Berlin-contra-la-Troika-y-el-chantaje-a-Grecia</link>
		<guid isPermaLink="true">https://ft-ci.org/Manifestacion-en-Berlin-contra-la-Troika-y-el-chantaje-a-Grecia</guid>
		<dc:date>2015-02-13T06:30:00Z</dc:date>
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		<dc:language>es</dc:language>
		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organizaci&#243;n Revolucionaria Internacionalista), de Alemania </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Europa del Este</dc:subject>
		<dc:subject>Grecia: &#034;Gobierno de izquierda&#034; o &#034;gobierno de los trabajadores&#034;</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;El mi&#233;rcoles de esta semana se manifestaron cientos de personas frente a la embajada de la Uni&#243;n Europea en Berl&#237;n. Al mismo tiempo que en Grecia se manifestaban 15.000 personas en plaza Syntagma en Atenas, en Berl&#237;n protestaron contra el chantaje de la &#8220;Troika&#8221; formada por la Comisi&#243;n Europea, el Fondo Monetario Internacional (FMI) y el Banco Central Europeo (BCE), y liderada por el gobierno alem&#225;n.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;, 
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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH97/arton8900-18d21.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='97' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;El mi&#233;rcoles de esta semana se manifestaron cientos de personas frente a la embajada de la Uni&#243;n Europea en Berl&#237;n. Al mismo tiempo que en Grecia se manifestaban 15.000 personas en plaza Syntagma en Atenas, en Berl&#237;n protestaron contra el chantaje de la &#8220;Troika&#8221; formada por la Comisi&#243;n Europea, el Fondo Monetario Internacional (FMI) y el Banco Central Europeo (BCE), y liderada por el gobierno alem&#225;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La movilizaci&#243;n se hizo el mismo d&#237;a que la reuni&#243;n de los ministros de Finanzas europeos que discut&#237;a sobre la deuda griega.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pocos d&#237;as antes, el BCE hab&#237;a anunciado que no aceptar&#237;a m&#225;s bonos griegos como garant&#237;a de financiamiento. Tambi&#233;n se amenaz&#243; con la cancelaci&#243;n de otras medidas de financiaci&#243;n. As&#237; se intenta extorsionar al gobierno griego para que siga someti&#233;ndose al pago de la deuda y los planes de recorte que han arrojado a gran parte de la poblaci&#243;n del pa&#237;s a la miseria &#8211; con la complicidad de la burgues&#237;a griega.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La movilizaci&#243;n en Berl&#237;n fue una muestra de solidaridad antiimperialista y puso &#233;nfasis en la responsabilidad central del capital alem&#225;n por la crisis griega, exigiendo la no injerencia de la Troika y el gobierno alem&#225;n.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Integrantes del grupo RIO, la Organizaci&#243;n Revolucionaria Internacionalista, secci&#243;n alemana de la Fracci&#243;n Trotskista &#8211; Cuarta Internacional, intervinieron en el acto con un volante exigiendo la anulaci&#243;n completa de la deuda. Y planteando que esta demanda debe ser parte inseparable de un programa transicional de medidas anticapitalistas, como la nacionalizaci&#243;n de la banca y la expropiaci&#243;n sin pago de la gran industria bajo control obrero, en la perspectiva de una salida obrera para Grecia y Europa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mientras que algunos manifestantes expresaban sus ilusiones en el gobierno de Syriza con cantos como &#8220;Syriza, Podemos, Venceremos&#8221;, desde RIO enfatizamos que la cancelaci&#243;n completa de la deuda solo se puede imponer contra la Troika as&#237; como de forma independiente del gobierno griego, ya que el programa de Syriza no busca romper con el capital europeo sino maniobrar para mejor administrar la crisis griega. Nuestra solidaridad es con los trabajadores y el pueblo griegos que se levantan contra el chantaje de la Troika.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para combatir la Troika y la burgues&#237;a griega es necesario extender las Movilizaciones y organizar la m&#225;s amplia solidaridad internacional con los trabajadores griegos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Al mismo tiempo, los revolucionarios en Grecia y en toda Europa debemos construir una verdadera alternativa a Syriza, Podemos y los partidos reformistas, es decir un partidos revolucionarios que rompan con el capital griego y europeo y planteen la &#250;nica salida progresiva para la clase obrera griega: un gobierno de trabajadores en la perspectiva de los Estados Unidos Socialistas de Europa.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="pt_br">
		<title>Manifesta&#231;&#227;o em Berlim em solidariedade &#227; Gr&#233;cia</title>
		<link>https://ft-ci.org/Manifestacao-em-Berlim-em-solidariedade-a-Grecia</link>
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		<dc:date>2015-02-13T06:30:00Z</dc:date>
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		<dc:language>pt_br</dc:language>
		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista), da Alemanha </dc:subject>
		<dc:subject>Grecia</dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Europa del Este</dc:subject>
		<dc:subject>Grecia: &#034;Gobierno de izquierda&#034; o &#034;gobierno de los trabajadores&#034;</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Na quarta-feira desta semana se manifestaram centenas de pessoas diante da embaixada da Uni&#227;o Europeia em Berlim. Ao mesmo tempo em que na Gr&#233;cia 15000 pessoas se manifestavam na pra&#231;a Syntagma em Atenas, em Berlim protestaram contra a chantagem da Troika encabe&#231;ada pela Alemanha.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/Articulos-en-portugues" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en portugu&#233;s&lt;/a&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/Europa" rel="tag"&gt;Europa&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Tapa-Central" rel="tag"&gt;Actualidad&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Politica-Internacional" rel="tag"&gt;Pol&#237;tica Internacional&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Analisis" rel="tag"&gt;An&#225;lisis&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista), da Alemanha &lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Grecia" rel="tag"&gt;Grecia&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Europa-del-Este" rel="tag"&gt;Europa del Este&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Grecia-Gobierno-de-izquierda-o-gobierno-de-los-trabajadores" rel="tag"&gt;Grecia: &#034;Gobierno de izquierda&#034; o &#034;gobierno de los trabajadores&#034;&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH97/arton8901-0734b.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='97' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Na quarta-feira desta semana se manifestaram centenas de pessoas diante da embaixada da Uni&#227;o Europeia em Berlim. Ao mesmo tempo em que na Gr&#233;cia 15000 pessoas se manifestavam na pra&#231;a Syntagma em Atenas, em Berlim protestaram contra a chantagem da Troika encabe&#231;ada pela Alemanha.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A mobiliza&#231;&#227;o se fez no mesmo dia da reuni&#227;o dos ministros das Finan&#231;as europeus que discutia a d&#237;vida grega.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Poucos dias antes, o BCE havia anunciado que n&#227;o aceitaria mais t&#237;tulos gregos como garantia de financiamento. Tamb&#233;m se amea&#231;ou com o cancelamento de outras medidas de financiamento.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Assim, tenta-se extorquir o governo grego para que siga submetendo-se ao pagamento da d&#237;vida e os planos de corte que lan&#231;aram grande parte da popula&#231;&#227;o do pa&#237;s na mis&#233;ria &#8211; com a cumplicidade da burguesia grega.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A mobiliza&#231;&#227;o em Berlim foi uma mostra de solidariedade antiimperialista e enfatizou a responsabilidade central do capital alem&#227;o pela crise grega, exigindo a n&#227;o interven&#231;&#227;o da Troika e do governo alem&#227;o.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Integrantes do grupo RIO, Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista, organiza&#231;&#227;o irm&#227; da LER-QI na Alemanha e se&#231;&#227;o alem&#227; da Fra&#231;&#227;o Trotskista &#8211; Quarta Internacional, intervieram no ato com um material exigindo a anula&#231;&#227;o completa da d&#237;vida grega. E colocando que esta demanda deve ser parte insepar&#225;vel de um programa transicional de medidas anticapitalistas, como a nacionaliza&#231;&#227;o dos bancos e a expropria&#231;&#227;o sem indeniza&#231;&#227;o da grande ind&#250;stria sob controle oper&#225;rio, na perspectiva de uma sa&#237;da oper&#225;ria e socialista para a Gr&#233;cia e a Europa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Enquanto alguns manifestantes expressavam suas ilus&#245;es no governo do Syriza com cantos como &#8220;Syriza, Podemos, Venceremos&#8221;, desde RIO enfatizamos que o cancelamento completo da d&#237;vida s&#243; se pode impor contra a Troika assim como de forma independente do governo grego, j&#225; que o programa do Syriza n&#227;o busca romper com o capital europeu mas manobrar para melhor administrar a crise grega. Nossa solidariedade &#233; com os trabalhadores e o povo gregos que se levantam contra a chantagem da Troika.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Para combater a Troika e a burguesia grega &#233; necess&#225;rio estender as mobiliza&#231;&#245;es e organizar a mais ampla solidariedade internacional com os trabalhadores gregos.&lt;br class='autobr' /&gt;
Ao mesmo tempo, os revolucion&#225;rios na Gr&#233;cia e em toda a Europa devemos construir uma verdadeira alternativa ao Syriza, Podemos e outros partidos reformistas, ou seja, partidos revolucion&#225;rios que rompam com o capital grego e europeu e coloquem a &#250;nica sa&#237;da progressista para a classe oper&#225;ria grega: um governo dos trabalhadores na perspectiva dos Estados Unidos Socialistas da Europa.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Der Bahnstreik, das Streikrecht und die Interessen der Gewerkschaftsb&#252;rokratie</title>
		<link>https://ft-ci.org/Der-Bahnstreik-das-Streikrecht-und-die-Interessen-der-Gewerkschaftsburokratie</link>
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		<dc:date>2014-12-15T18:22:54Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Kein Streik hat in den letzten Jahren mehr Aufsehen erregt als der aktuelle Arbeitskampf der Lokf&#252;hrerInnengewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn AG. Dies liegt nicht nur an der infrastrukturellen Relevanz dieses Sektors f&#252;r das deutsche Kapital. Es hat seine Wurzeln auch in den sich &#228;ndernden &#246;konomischen und politischen Rahmenbedingungen. Denn die Auseinandersetzung um den GDL-Streik ist ein Ausdruck des aktuellen Kr&#228;fteverh&#228;ltnisses zwischen Kapital und Arbeit. Sie widerspiegelt einerseits die langfristigen Notwendigkeiten der deutschen Bourgeoisie, um ihre Profitmargen aufrecht zu erhalten; Auf der anderen Seite steht der widerspr&#252;chliche Zustand der ArbeiterInnenklasse in der BRD.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH85/arton8791-f18c9.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='85' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// Der Streik der Lokf&#252;hrerInnen dient der Bourgeoisie als Vorlage f&#252;r einen historischen Angriff auf unsere Klasse. //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein Streik hat in den letzten Jahren mehr Aufsehen erregt als der aktuelle Arbeitskampf der Lokf&#252;hrerInnengewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn AG. Dies liegt nicht nur an der infrastrukturellen Relevanz dieses Sektors f&#252;r das deutsche Kapital. Es hat seine Wurzeln auch in den sich &#228;ndernden &#246;konomischen und politischen Rahmenbedingungen. Denn die Auseinandersetzung um den GDL-Streik ist ein Ausdruck des aktuellen Kr&#228;fteverh&#228;ltnisses zwischen Kapital und Arbeit. Sie widerspiegelt einerseits die langfristigen Notwendigkeiten der deutschen Bourgeoisie, um ihre Profitmargen aufrecht zu erhalten; Auf der anderen Seite steht der widerspr&#252;chliche Zustand der ArbeiterInnenklasse in der BRD.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Druck auf die deutsche Wirtschaft steigt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise hat sich die Produktivit&#228;t der deutschen Wirtschaft in den letzten Jahren stark verlangsamt. Besonders wirkt sich das auf den Zustand der Infrastruktur aus: So spricht das Institut der deutschen Wirtschaft in einer Studie davon, &#8220;dass die Verkehrsinfrastruktur dabei ist, sich von einem Standortvorteil zu einem Standortproblem zu entwickeln&#8221;. Angesichts dieser Entwicklung verlangt die herrschende Klasse von ihrer jetzigen Regierung eine &#8220;Innovations- und Investitions-Agenda&#8221; mit dem Ziel einer &#8220;gut ausgebaute[n] Verkehrsinfrastruktur sowie eine[r] intelligente[n] Vernetzung der Verkehrstr&#228;ger &#8211; Stra&#223;e, Schiene, Wasserstra&#223;e, Luftverkehr&#8221;.&lt;br class='autobr' /&gt;
Diese soll mittels Steigerung der Staatsverschuldung, mittels Steuererh&#246;hungen bzw. durch Sondersteuerabgaben, also durch eine abermalige Last auf dem R&#252;cken der Lohnabh&#228;ngigen und verarmten Massen in Deutschland finanziert werden &#8211; in anderen Worten, es wird der Boden f&#252;r eine gro&#223;angelegte Enteignungsaktion der Massen und eine massive Umverteilung von Staatsgeldern zugunsten imperialistischer Unternehmen bereitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Streikrecht und &#8220;Standortvorteil&#8221;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Mission der Verteidigung des &#8220;Standortvorteils&#8221; zur Sicherung der deutschen Hegemonie in Europa dr&#252;ckt sich aber nicht nur in Forderungen nach Infrastruktur-Investitionen aus. Gerade in den genannten Transportsektoren haben sich auch in den letzten Jahren immer mehr Spartengewerkschaften etabliert, die mit offensiveren Forderungen und gr&#246;&#223;erer Streikbereitschaft f&#252;r sich werben &#8211; h&#228;ufig in Bereichen, die f&#252;r den Kapitalfluss unerl&#228;sslich sind. Dass dort k&#228;mpferische Belegschaften auszuschalten sind, liegt auf der Hand.&lt;br class='autobr' /&gt;
Nicht nur haben ihre Arbeitsk&#228;mpfe eine massivere Auswirkung auf die Kapitalverwertung als in vielen anderen Bereichen. Sie setzen ihre Forderungen auch mit konfrontativeren Mitteln durch &#8211; und senden so Signale an andere Belegschaften, ihre Forderungen mittels Streiks durchzusetzen. Ein Anwachsen der Streikbereitschaft in breiten Sektoren, die jetzt schon embryonal zu beobachten ist, kann sich die deutsche Bourgeoisie gerade jetzt nicht leisten. Deshalb versucht man,an der GDL und ihrem Arbeitskampf um bessere l&#246;hne, aber vor allem um das Recht auf Vertretung ihrer Mitglieder, ein Exempel zu statuieren. Sch&#228;ndlicherweise stimmen die DGB-Gewerkschaften, allen voran die EVG, munter in den Chorus derjenigen ein, die dem GDL-Streik &#8220;Unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit&#8221; vorwerfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Logik, die letztlich darauf hinausl&#228;uft, Streiks immer dann als illegal zu brandmarken, wenn sie effektiv sind, ist Kernst&#252;ck der jahrzehntelang zelebrierten Sozialpartnerschaft, in die die DGB-Gewerkschaften massiv eingebunden sind. Doch sie wurde in gewissen Sektoren von oben l&#228;ngst aufgek&#252;ndigt &#8211; w&#228;hrend die Gewerkschaftsb&#252;rokratien der Sozialpartnerschaft hinterher trauern (ein beeindruckendes Beispiel davon war der Neupack-Streik 2013).&lt;br class='autobr' /&gt;
Wenn sie es nicht tun, wie im aktuellen GDL-Streik, wird mit reaktion&#228;ren Gerichtsurteilen wie dem &#8220;Ultima Ratio&#8221;-Urteil des Bundesarbeitsgerichtes von 1988, welches Streiks nur als allerletztes Mittel des Arbeitskampfes zul&#228;sst, argumentiert. Das soll die &#8220;Unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit&#8221; genannte Illegalit&#228;t des Streiks feststellen. Doch der deutschen Bourgeoisie reicht das nicht. Sie dr&#228;ngt anhand des Exempels GDL massiv darauf, die &#8220;Tarifeinheit&#8221; gesetzlich durchzusetzen und der GDL faktisch ihr Streikrecht zu entziehen.&lt;br class='autobr' /&gt;
Wir k&#246;nnen so aktuell beobachten, dass die traditionelle Konfliktl&#246;sung der bundesrepublikanischen Geschichte eher fr&#252;her als sp&#228;ter ausgeh&#246;hlt werden wird. Denn wenn die Tarifparteien den Boden der historischen Verhandlungsrituale verlassen, dann muss ein Dritter herkommen, um die Parteien zur&#252;ck zum &#8220;Weg der Verhandlungen&#8221; bringen. Dies deutet darauf hin, dass die klassische Interessenregelung zwischen Besch&#228;ftigten und Bossen, da wo es um sensible Bereiche des kapitalistischen Produktionszyklus angeht, sich verkompliziert hat. Folge davon ist der Ruf nach dem Staat, nach Gerichten, Sondergesetzen, etc., sowohl seitens der KapitalistInnenverb&#228;nde, als auch seitens der Gewerkschaftsb&#252;rokratie. Beide fordern unisono, jedoch aus anderen Blickwinkeln, die gesetzliche Neuregulierung des Tarifsystems. Dabei wird bereits anvisiert, &#8220;f&#252;r Gewerkschaften in Versorgungsbranchen wie etwa Verkehr und Gesundheit die Regeln f&#252;r Warnstreiks restriktiver zu handhaben. [&#8230;] Einem Streik sollte hier zwingend ein Schlichtungsverfahren vorgeschaltet werden. [&#8230;] Zudem sollten die Streiks mindestens vier Tage vorher angek&#252;ndigt werden, um unbeteiligte Dritte &#8211; also die Passagiere &#8211; nicht &#252;berm&#228;&#223;ig zu belasten.&#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gewerkschaftsbosse kollaborieren mit dem Kapital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Neuverhandlung der Klassenverh&#228;ltnisse ist das Ziel der Bourgeoisie, der status quo das der DGB-B&#252;rokratie. Ein erfolgreicher Angriff auf die Lokf&#252;hrerInnen w&#252;rde die KapitalistInnenklasse dazu ermutigen, ihre Angriffe und neuen Gesetze auf andere Sektoren der Besch&#228;ftigten auszudehnen. Die Bundesregierung gibt ziemlich offen zu, dass es darum geht, Streiks zu erschweren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&#252;r den DB-Konzern, wie f&#252;r die gesamte KapitalistInnenklasse Deutschlands, ist die Existenz von Spartengewerkschaften ein Dorn im Auge. F&#252;r die Gewerkschaftsspitzen der gr&#246;&#223;eren Gewerkschaften ebenfalls. Deshalb, und aus Sorge vor unkontrollierten Streikbewegungen, kamen am Rande der Koalitionsverhandlungen der jetzigen Regierung PolitikerInnen, GewerkschafterInnen und Wirtschaftsbosse zusammen, um einen Masterplan zur Neuregulierung der Beziehungen zwischen Besch&#228;ftigten und KapitalistInnen auszuhandeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das von den Gewerkschaftsbossen ausgehandelte Ergebnis stellt einen Angriff auf elementare ArbeiterInnenrechte dar. Auf der einen Seite wurden den verelendetsten Sektoren der Besch&#228;ftigten minimale Konzessionen gew&#228;hrt, wie der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde sowie die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren. Im Gegenzug waren die Gewerkschaftsb&#252;rokratInnen bereit, das ohnehin sehr restriktive Streikrecht in Deutschland noch weiter aush&#246;hlen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verfassungsrechtlich ist ein solches Vorhaben zwar nicht zul&#228;ssig, da es dem Grundrecht der Koalitionsfreiheit der Besch&#228;ftigten zuwiderl&#228;uft. Kommt die Regierungskoalition dennoch mit ihrem Vorhaben durch, werden kleineren k&#228;mpferischen Gewerkschaften die H&#228;nde gebunden und m&#252;ssten die von den gr&#246;&#223;eren Gewerkschaften ausgehandelten Bedingungen akzeptieren. In anderen Worten, es handelt sich um ein praktisches Verbot von unabh&#228;ngigen Gewerkschaften und Streiks. Mit dieser arbeiterInnenfeindliche Ma&#223;nahme versuchen die Parteien des Kapitals das Streikrecht weiter zu beschneiden, um die langsam steigende Kampfbereitschaft rechtlich zu erdrosseln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Apparat des DGB hat deshalb ein Interesse an der Durchsetzung dieser Forderung, weil die Fragmentierung der Gewerkschaften durch Spartengewerkschaften letztlich nichts anderes als ein Ergebnis der mangelnden Kampfbereitschaft der DGB-Gewerkschaften ist. Diese hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zu einer stetigen Erosion der Tarifbindung, und somit zur Destabilisierung des Tarifsystems insgesamt, gef&#252;hrt. Um die Abkehr von noch mehr ArbeiterInnen vom DGB abzuwehren, will der DGB nun faktisch seine eigene Konkurrenz, die ihm seine eigene mangelnde Kampfbereitschaft wie einen Spiegel vorh&#228;lt, gesetzlich verbieten lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur: Wenn die Tarifautonomie abgeschafft wird, dann wird es zu obligatorischen Schlichtungsverfahren, zur weiteren Verlagerung von Arbeitsk&#228;mpfen in die Gerichte und zu &#8220;unabh&#228;ngigen&#8221; Pr&#252;fungen der &#8220;Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit&#8221; von K&#228;mpfen kommen. Wenn Gerichte die Forderungen der Gewerkschaften inhaltlich auf Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit pr&#252;fen, dann ist dies nichts anderes als eine indirekte Tarifzensur. Und hinter dem Richter lauert die Polizei als Schlichter. Ein Angriff auf das Tarifrecht heute kann deshalb zutreffend als ein Angriff auf die gesamte Klasse charakterisiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Politik der Revolution&#228;rInnen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im aktuellen GDL-Streik dr&#252;ckt sich ein Prozess der Entfremdung zwischen Gewerkschaftsb&#252;rokratInnen aus. Und dies f&#252;hrt dazu, dass sich die Gr&#228;ben zwischen den verschiedenen Gewerkschaften vertiefen. Dabei entstehen in den Augen der Besch&#228;ftigten auf der einen Seite &#8220;konzessionsbereite Gewerkschaften&#8221; (DGB, Christliche Gewerkschaften, VMF, DBV u.a.), auf der anderen Seite &#8220;aggressive Gewerkschaften&#8221;, heute ma&#223;geblich von den Berufsgewerkschaften vertreten, die ihre Existenzberechtigung gegen&#252;ber der Basis mittels k&#228;mpferischen Aktionen und in Deutschland un&#252;blich hoher Forderungen immer wieder best&#228;tigen m&#252;ssen (VC, Marburger Bund, GDL, UFO, GdF).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei sind die F&#252;hrungen der Spartengewerkschaften nicht weniger konzessionsbereit als die F&#252;hrungen der christlichen Gewerkschaften, jedoch geraten sie aufgrund der reellen Basis, &#252;ber die sie verf&#252;gen, schneller unter Druck. Die besondere Situation, in der sich die Spartengewerkschaften befinden, der gewerkschaftliche Konkurrenzdruck, die Notwendigkeit, konkrete Ergebnisse zu pr&#228;sentieren, birgt jedoch die Gefahr, dass sich die verschiedenen Gewerkschaften in ihren Forderungen hochschaukeln, dass es mehr Tarifverhandlungen, mehr Arbeitsk&#228;mpfe gibt. Denn das wichtigste Signal, welches der GDL-Streik f&#252;r die Besch&#228;ftigten in Deutschland aussendet ist, dass sich das K&#228;mpfen lohnt. Allen voran darin liegt die Wichtigkeit der von den Spartengewerkschaften initiierten Auseinandersetzungen. Das ist, was die herrschende Klasse mit allen Mitteln vermeiden will.&lt;br class='autobr' /&gt;
Insofern darf die Tatsache, dass es sich um bei den aktuellen K&#228;mpfen um gew&#246;hnlich traditionelle Tarifauseinandersetzungen handelt, dass es sich dabei um angeblich &#8220;privilegierten&#8221; Sektoren der ArbeiterInnenklasse handelt, dass die F&#252;hrung der Spartengewerkschaften nicht minder b&#252;rokratisch sind als die F&#252;hrungen der Mehrheitsgewerkschaften im DGB, nicht zur der falschen Annahme f&#252;hren, die jetzigen Auseinandersetzung seien nichts anderes als gew&#246;hnliche Routine im Tarifstreit. Denn sollte heute der GDL ein harter Schlag versetzt werden, und sollte die Tarifeinheit beschlossen werden, dann h&#228;tte die ArbeiterInnenbewegung in Deutschland eine weitere empfindliche Niederlage erlitten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus dieser Auseinandersetzung kann eine klassenk&#228;mpferische Str&#246;mung innerhalb der Gewerkschaften hervor gehen. Revolution&#228;rInnen m&#252;ssen konsequent daf&#252;r eintreten. Dazu muss notwendigerweise ein antib&#252;rokratisches Programm f&#252;r die Gewerkschaften geh&#246;ren. Denn die Existenz der sozialpartnerschaftlichen, klassenkollaborationistischen F&#252;hrungen &#8211; besonders im DGB &#8211; ist die gr&#246;&#223;te Gefahr f&#252;r die Verteidigung des Streikrechts. Dar&#252;ber hinaus brauchen wir ein Programm der Ausweitung des Streikrechts in der BRD. Ein solches Programm kann es mit der Gewerkschaftsb&#252;rokratie nicht geben. Deshalb m&#252;ssen Revolution&#228;rInnen mit einem Programm der konsequenten Ablehnung jeglicher gesetzlicher Regelungen zum Streikrecht und des Rauswurfs der Gewerkschaftsb&#252;rokratie aus den Gewerkschaften den Aufbau klassenk&#228;mpferischer Basisgruppen vorantreiben.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="pt_br">
		<title>Os ataques do Governo alem&#227;o &#227; greve dos maquinistas</title>
		<link>https://ft-ci.org/Os-ataques-do-Governo-alemao-a-greve-dos-maquinistas</link>
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		<dc:language>pt_br</dc:language>
		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista), da Alemanha </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Na Alemanha, centro imperialista visto por muitos como o &#8220;vencedor&#8221; da crise, acontecem poucas greves que tenham se tornado um verdadeiro assunto de Estado. As dire&#231;&#245;es burocr&#225;ticas dos sindicatos fazem todo o necess&#225;rio para que as lutas oper&#225;rias n&#227;o fiquem fora de controle. Mas a atual greve de maquinistas e as respostas por parte do governo, dos partidos do regime e dos meios de comunica&#231;&#227;o, mostram que algo est&#225; mudando na luta de classes na Alemanha.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista), da Alemanha &lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH90/arton8707-1df55.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='90' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Na Alemanha, centro imperialista visto por muitos como o &#8220;vencedor&#8221; da crise, acontecem poucas greves que tenham se tornado um verdadeiro assunto de Estado. As dire&#231;&#245;es burocr&#225;ticas dos sindicatos fazem todo o necess&#225;rio para que as lutas oper&#225;rias n&#227;o fiquem fora de controle. Mas a atual greve de maquinistas e as respostas por parte do governo, dos partidos do regime e dos meios de comunica&#231;&#227;o, mostram que algo est&#225; mudando na luta de classes na Alemanha.&lt;br class='autobr' /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A entrada dos condutores de trem em greve, organizados no Sindicato de Condutores de trens Alem&#227;es (GDL, de acordo com as siglas em alem&#227;o), se deve em parte &#227; competi&#231;&#227;o entre dois sindicatos: o GDL e o Sindicato de Ferrovi&#225;rios e de Transporte (EVG, de acordo com as siglas em alem&#227;o).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O EVG forma parte de um grande aparato burocr&#225;tico da Confedera&#231;&#227;o Alem&#227; de Sindicatos (DGB, de acordo com as siglas em alem&#227;o) enquanto o GDL se encontra por fora do mesmo, ainda que em termos gerais n&#227;o seja menos burocr&#225;tico.&lt;br class='autobr' /&gt;
No passado, o GDL costumava representar apenas os condutores de trens, mas recentemente est&#225; buscando representar o conjunto dos trabalhadores da ex empresa estatal Deutsche Bahn (Ferrovia Alem&#227;, DB), o que est&#225; causando fortes tens&#245;es com o EVG. N&#227;o s&#243; porque est&#227;o competindo diretamente pelas filia&#231;&#245;es, mas tamb&#233;m porque questiona a l&#243;gica atualmente conciliadora dos sindicatos da DGB. Enquanto isso, tanto a empresa DB alimenta o fogo, se negando a negociar com o GDL sobre um acordo coletivo que abrangeria mais profiss&#245;es que apenas os condutores de trens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Por enquanto, o GDL tem, neste conflito, organizado v&#225;rias &#8220;greves de alerta&#8221; e duas paralisa&#231;&#245;es completas, a &#250;ltima de tr&#234;s dias que terminou no s&#225;bado passado. Inicialmente, essa paralisa&#231;&#227;o havia sido anunciada para durar cinco dias, coincidindo com os atos de Estado pelo 25&#176; anivers&#225;rio da queda do Muro de Berlin em 9/11 e sendo a greve mais longa da hist&#243;ria da categoria.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Houve uma campanha midi&#225;tica feroz contra o GDL na qual tomou parte o conjunto da imprensa burguesa, o governo alem&#227;o, todos os partidos do regime (inclusive figuras p&#250;blicas do Partido da esquerda, o Die Link, ainda que com um discurso mais amb&#237;guo) e grande parte dos sindicatos da DGB. Como resposta, o dirigente do GDL, Horst Weselsky, acabou com a greve ao final de tr&#234;s dias em um &#8220;gesto de concilia&#231;&#227;o&#8221;, como disse, para que os festejos do dia 9/11 n&#227;o fossem comprometidos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ainda assim, se esperam mais jornadas de greve, porque o conflito est&#225; longe de chegar a uma solu&#231;&#227;o.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A greve do GDL sai fora da l&#243;gica comum de greves na Alemanha fundamentalmente por duas raz&#245;es. Por um lado, a vers&#227;o burocr&#225;ticas da consigna de &#8220;sindicato &#250;nico&#8221; levou a que comumente haja apenas um sindicato por categoria, sem a menor discuss&#227;o pol&#237;tica ou estrat&#233;gica em seu seio. No caso do sindicato GDL, que se encontra por fora da Confedera&#231;&#227;o DGB, o sindicato EVG &#233; um competidor direto, e por isso a pr&#243;pria DGB tamb&#233;m se colocou como parte da campanha midi&#225;tica contra a greve. Mas essa compet&#234;ncia tamb&#233;m leva a que o GDL se mostre como ator ofensivo e combativo para n&#227;o perder filiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Por outro lado, o conflito se coloca no marco de uma discuss&#227;o na classe dominante alem&#227; que come&#231;ou ao ano de 2012 quando a Corte Suprema alem&#227; renunciou ao princ&#237;pio de que em uma empresa s&#243; poderia valer uma filia&#231;&#227;o coletiva.&lt;br class='autobr' /&gt;
Desde ent&#227;o, sindicatos por fora da Confedera&#231;&#227;o DGB tem feito tudo o que &#233; poss&#237;vel para estender sua &#225;rea de influ&#234;ncia. Em geral s&#227;o sindicatos menores e submetidos a mais press&#227;o pela base. Tendo que legitimar sua exist&#234;ncia por fora da DGB, esses sindicatos se apresentam como muito mais combativos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Em sua &#250;ltima greve (em 2007), o sindicato GDL exigiu um aumento salarial de 30%, conseguindo finalmente os 11%, taxa alt&#237;ssima comparada com os resultados usuais de lutas salariais na Alemanha. Esse n&#237;vel mais alto de combatividade est&#225; cada vez mais questionando as pr&#225;ticas de concilia&#231;&#227;o de classes que a burocracia sindical da DGB se acostumou a ter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Por isso o governo alem&#227;o lan&#231;ou um projeto de restabelecer pela lei o princ&#237;pio de &#8220;uma empresa, uma filia&#231;&#227;o&#8221;, na pr&#225;tica cortando o direito de greve daqueles sindicatos que se encontram fora do conv&#234;nio. Essa quest&#227;o est&#225; se tornando cada vez mais urgente para a burguesia alem&#227; devido aos insipientes sinais de que a crise econ&#244;mica est&#225; finalmente chegando &#227; Alemanha.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A campanha midi&#225;tica contra a greve do GDL mostra que n&#227;o se trata somente de um conflito sindical, mas de um conflito pol&#237;tico que coloca em quest&#227;o a estrat&#233;gia de concilia&#231;&#227;o de classes dos aparatos sindicais. Se trata de um ataque preventivo para erradicar os sinais de um insipiente aumento dos conflitos trabalhistas na Alemanha. O resultado final da greve &#8211; qualquer que seja &#8211; ser&#225;, portanto, um sinal para toda a classe oper&#225;ria na Alemanha. Se &#233; poss&#237;vel lutar e ganhar, ou se com outro resultado, a campanha &#8220;por cima&#8221; e o papel nefasto das dire&#231;&#245;es sindicais conciliadores da DGB inibiram o ascenso da luta oper&#225;ria neste centro imperialista.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Deutschlands Streben zur&#252;ck zu einer Weltmacht</title>
		<link>https://ft-ci.org/Deutschlands-Streben-zuruck-zu-einer-Weltmacht</link>
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		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Historia</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Nicht erst seitdem Bundespr&#228;sident Joachim Gauck im Februar dieses Jahres auf der M&#252;nchener Sicherheitskonferenz der NATO herausposaunte, dass Deutschland sich mehr einmischen m&#252;sse in der Welt &#8211; und zwar auch milit&#228;risch &#8211;, stehen die Zeichen des deutschen Imperialismus auf Expansion. Der Auftritt Gaucks und das mediale S&#228;belrasseln der letzten Monate, welches erst k&#252;rzlich in einer Kampagne f&#252;r mehr Geld zur Aufr&#252;stung der Bundeswehr und zur St&#228;rkung der deutschen R&#252;stungslobby gipfelte, waren nicht etwa Ausdruck eines Kurswechsels im imperialistischen Projekt der deutschen Bourgeoisie. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Schritt in der R&#252;ckkehr des deutschen Imperialismus auf die Weltb&#252;hne seit dem Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren.&lt;/p&gt;

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		</description>


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// Der Mauerfall st&#228;rkte die imperialistischen Ambitionen der deutschen Bourgeoisie. //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht erst seitdem Bundespr&#228;sident Joachim Gauck im Februar dieses Jahres auf der M&#252;nchener Sicherheitskonferenz der NATO herausposaunte, dass Deutschland sich mehr einmischen m&#252;sse in der Welt &#8211; und zwar auch milit&#228;risch &#8211;, stehen die Zeichen des deutschen Imperialismus auf Expansion. Der Auftritt Gaucks und das mediale S&#228;belrasseln der letzten Monate, welches erst k&#252;rzlich in einer Kampagne f&#252;r mehr Geld zur Aufr&#252;stung der Bundeswehr und zur St&#228;rkung der deutschen R&#252;stungslobby gipfelte, waren nicht etwa Ausdruck eines Kurswechsels im imperialistischen Projekt der deutschen Bourgeoisie. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Schritt in der R&#252;ckkehr des deutschen Imperialismus auf die Weltb&#252;hne seit dem Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Mauerfall, der zu Beginn ein Symbol demokratischer Hoffnungen und Folge einer Massenbewegung auf den Stra&#223;en der DDR war, musste nicht zwangsl&#228;ufig zur Wiederherstellung der imperialistischen Ambitionen der BRD-Bourgeoisie f&#252;hren. Nach dem 9. November 1989 wurde der beginnende revolution&#228;re Prozess gegen das b&#252;rokratische Regime der DDR jedoch in die Irre geleitet und zu einer kapitalistischen, &#8222;demokratischen&#8220; Konterrevolution gef&#252;hrt. So konnte dem Mauerfall ein Jahr sp&#228;ter die sogenannte &#8222;Wiedervereinigung&#8220; folgen, die allerdings weit davon entfernt war, eine freiwillige Union unter Gleichen gewesen zu sein. Vielmehr handelte es sich um eine Annexion einer armen (wenn auch nicht v&#246;llig wirtschaftsschwachen) Region und ihre forcierte Wiedereingliederung in das kapitalistische System und die imperialistische NATO-Front. Die Wiedervereinigung endete so letztlich im Sieg der kapitalistischen Konterrevolution &#252;ber den stalinistischen Ostblock.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei war die Massenbewegung in der DDR nicht gleichbedeutend mit dem Wunsch nach der erneuten Unterjochung unter kapitalistische Ausbeutungsverh&#228;ltnisse. Vielmehr dr&#252;ckte sie &#8211; als Produkt der Krise im ganzen Ostblock und der Dekadenz der DDR-B&#252;rokratie &#8211; genuine demokratische Forderungen aus, die der Stalinismus, der im Ostblock b&#252;rokratisch degenerierte ArbeiterInnenstaaten erschaffen hatte, nicht erf&#252;llen konnte. Eine revolution&#228;re Partei h&#228;tte diese demokratischen Forderungen in eine politische Revolution gegen die B&#252;rokratie f&#252;hren m&#252;ssen, doch stattdessen konnte sie der Imperialismus f&#252;r seine Zwecke nutzen. Die Rolle der sowjetischen B&#252;rokratie unter Gorbatschow kann in diesem Prozess nicht untersch&#228;tzt werden, denn schon 1986 hatte die sogenannte &#8222;Perestroika&#8220;-Politik Gorbatschows begonnen, den Weg zu einer kapitalistischen Restauration der b&#252;rokratischen Planwirtschaften zu ebnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folge der Annexion waren f&#252;r die Massen in der ex-DDR nicht etwa &#8222;bl&#252;hende Landschaften&#8220;, wie es ihnen der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl versprochen hatte, sondern vor allem Inflation, Privatisierung, Deindustrialisierung und Arbeitslosigkeit. Noch heute verdienen die ArbeiterInnen in Ostdeutschland im Durchschnitt &#252;ber 20% weniger als ihre KollegInnen im Westen (in der Privatwirtschaft sind es zum Teil sogar bis zu 40%, w&#228;hrend die l&#246;hne in der &#246;ffentlichen Verwaltung st&#228;rker angeglichen sind). Auch die Arbeitslosigkeit ist durchschnittlich fast doppelt so hoch.&lt;br class='autobr' /&gt;
Die Annexion der ehemaligen DDR bedeutete f&#252;r den deutschen Imperialismus einen gro&#223;en Sprung vorw&#228;rts in der Wiedererlangung einer wirtschaftlichen und politischen Macht, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschnitten worden war. Die Teilung des Deutschen Reichs durch die Alliierten in vier Besatzungszonen im Jahr 1945 hatte den Anspr&#252;chen des deutschen Imperialismus einen gro&#223;en D&#228;mpfer versetzt. Doch die Westsektoren und die sp&#228;tere Bundesrepublik konnten durch die massive Subventionierung durch den US-Imperialismus mittels Marshall-Plan und anderen Instrumenten schnell wieder an wirtschaftlicher St&#228;rke gewinnen, die im sogenannten &#8222;Wirtschaftswunder&#8220; ihren Ausdruck fand. Im sowjetischen Sektor bzw. der sp&#228;teren DDR konnte die wirtschaftliche Erholung, vor allem auf Grund der Kriegszerst&#246;rung in der Sowjetunion, die eine wirtschaftliche Hilfe f&#252;r die DDR schwieriger machte, nicht ganz so schnell vonstatten gehen. Doch die Systemkonkurrenz sorgte auf beiden Seiten der Grenzen, vor allem in Westdeutschland, f&#252;r gro&#223;e Zugest&#228;ndnisse an die arbeitenden Massen. Die Lohnentwicklung der 50er und 60er Jahre in Westdeutschland w&#228;re ohne den politischen Druck, den die schiere Existenz eines nicht-kapitalistischen Staates auf der anderen Seite der Grenze aus&#252;bte, undenkbar gewesen. Gleichzeitig wurden die Lohnforderungen des DDR-Proletariats zum Teil blutig niedergehalten, wie die Zerschlagung des ArbeiterInnenaufstandes am 17. Juni 1953 durch sowjetische Panzer beispielhaft aufzeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Annexion der DDR hatte unmittelbare Auswirkungen auf die westdeutsche Wirtschaft. Schon seit Amtsantritt hatte die Kohl-Regierung ein &#228;hnliches neoliberales Privatisierungsparadigma wie Reagan in den USA und Thatcher in Gro&#223;britannien verfolgt, um die Wirtschaft umzustrukturieren, die mit der Weltwirtschaftskrise ab 1973 die Grenzen ihres Wachstums aufgezeigt hatte. Mit der Angliederung der DDR-Gebiete an den westdeutschen Wirtschaftsraum ergaben sich ganz neue M&#228;rkte und Investitionsm&#246;glichkeiten, wie durch die rasante Privatisierung ehemaliger Staats- und Genossenschaftsbetriebe zu Billigpreisen und die pl&#246;tzliche Existenz eines riesigen Niedriglohnheers, welches bis heute den Preis der Ware Arbeitskraft im internationalen Vergleich auf einem sehr geringen Niveau h&#228;lt. Die damals begonnene Politik gipfelte dann 2003/04 in der Agenda 2010, die eine beispiellose Prekarisierung und Verschlechterung der Lebensbedingungen breiter Massen bedeutete. Die deutsche Einheit stellte damit einen zentralen Baustein im langfristigen Projekt des deutschen Imperialismus dar, einen einheitlichen europ&#228;ischen Binnenmarkt zu beherrschen. Mit der Weltwirtschaftskrise seit 2008 ist er einerseits diesem Ziel n&#228;her gekommen als je zuvor, gleichzeitig wurden die Grenzen eines solchen europ&#228;ischen Projekts unter deutscher F&#252;hrung mehr als deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch politisch war mit der Einheit die Zur&#252;ckhaltung seit dem Zweiten Weltkrieg im Prinzip vorbei. F&#252;r die deutsche Bourgeoisie bedeutete das Ende der Teilung die R&#252;ckkehr auf die politische Weltb&#252;hne. Gleichwohl war klar, dass Deutschland nicht &#252;ber Nacht aus dem Schatten der USA und Frankreichs heraustreten w&#252;rde. Das Verh&#228;ltnis zu den anderen imperialistischen M&#228;chten, die in Folge der Kriegsniederlage schwache milit&#228;rische Ausgangslage, sowie die antimilitaristische Tradition in der deutschen Bev&#246;lkerung (in West wie Ost) machten eine sofortige R&#252;ckkehr zum deutschen Militarismus &#8211; die auch finanziell kaum tragbar gewesen w&#228;re &#8211; schwer durchsetzbar. Gleichwohl begann bereits unmittelbar nach der Wiedervereinigung eine Debatte &#252;ber Bundeswehreins&#228;tze au&#223;erhalb der NATO-Gebiete. Schon im Zweiten Golfkrieg und der Operation Desert Storm im Jahr 1991 wurden deutsche Kampftrupps eingesetzt, es folgten in den 90er Jahren Eins&#228;tze auf dem Balkan, in Somalia und anderen l&#228;ndern. Im Jahr 1999 war die Bundeswehr f&#252;hrender Akteur im Kosovo-Krieg und seit dem 11. September 2001 ist sie regelm&#228;&#223;ig im Nahen und Mittleren Osten pr&#228;sent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Debatten dieses Jahres um eine Intervention in der Ukraine und in Syrien stellen &#8211; neben dem Kosovo-Krieg &#8211; die bisherigen H&#246;hepunkte des Strebens nach mehr milit&#228;rischem Engagement dar. Doch sie zeigten auch die Widerspr&#252;che des deutschen Imperialismus auf: Deutschland ist inzwischen zu stark, um sich ohne weiteres den Diktaten der USA unterzuordnen, allerdings weiterhin zu schwach, um eine v&#246;llig eigenst&#228;ndige Rolle spielen zu k&#246;nnen. Das f&#252;hrt auch zu Spannungen innerhalb der herrschenden Klasse der BRD, wie sie gerade in der Ukraine-Krise sichtbar wurden und sich immer mehr vertiefen: W&#228;hrend ein Teil der deutschen Bourgeoisie eine st&#228;rkere Konfrontation gegen&#252;ber Russland fordert, ist ein anderer um seine Profite besorgt. Zudem bekundet die Regierung immer wieder einen st&#228;rkeren milit&#228;rischen Anspruch, lie&#223; aber noch vergleichsweise wenige Taten folgen &#8211; selbst die Aufr&#252;stung der Bundeswehr zu einer Interventionsarmee stockt noch. Und so bleibt Deutschland auf internationaler Ebene st&#228;rker in einer vermittelnden Rolle, die allerdings aufgrund widerstreitender Interessen immer schwieriger wird, sodass sich die Frage stellt: Wie lange noch?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines ist jedenfalls heute, 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, mehr als deutlich: Weit davon entfernt, der Bev&#246;lkerung auf beiden Seiten der Mauer &#8222;bl&#252;hende Landschaften&#8220; zu garantieren, stellte die deutsche Einheit den zentralen Schritt zur Wiederherstellung des deutschen Hegemonieprojekts dar &#8211; auf Kosten der breiten Masse der Bev&#246;lkerung in Deutschland, Europa und der Welt. Was Karl Marx damals in Bezug auf die gescheiterte 1848er Revolution analysierte, k&#246;nnte f&#252;r den Fall der Mauer und seine Auswirkungen bis heute nicht richtiger sein: Die herrschende Klasse antwortete &#8222;auf die halbe Revolution mit einer ganzen Konterrevolution.&#8220;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Das Modell Amazon</title>
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		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Europa del Este</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Viele von uns kennen Amazon nur aus dem Internet. Der riesige multinationale Konzern verspricht uns Zugang zu fast allen Produkten auf Knopfdruck, die wie magisch vor unserer Haust&#252;r erscheinen. Noch mehr als sonst im kapitalistischen Produktionsprozess erscheint uns die Ware v&#246;llig abgetrennt von den Verh&#228;ltnissen, in denen sie produziert wurde. Denn nicht nur die Produktion der Waren geschieht im Dunkeln, sondern auch die Distribution. Im Supermarkt oder im Kaufhaus k&#246;nnen wir mindestens noch in den m&#252;den Gesichtern der KassiererInnen sehen, welcher Druck auf ihnen lastet. Der Onlineversand verbirgt selbst dies.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH81/arton8657-9e6ea.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='81' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// Der multinationale Konzern sichert sein Monopol durch &#204;berausbeutung. //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Viele von uns kennen Amazon nur aus dem Internet. Der riesige multinationale Konzern verspricht uns Zugang zu fast allen Produkten auf Knopfdruck, die wie magisch vor unserer Haust&#252;r erscheinen. Noch mehr als sonst im kapitalistischen Produktionsprozess erscheint uns die Ware v&#246;llig abgetrennt von den Verh&#228;ltnissen, in denen sie produziert wurde. Denn nicht nur die Produktion der Waren geschieht im Dunkeln, sondern auch die Distribution. Im Supermarkt oder im Kaufhaus k&#246;nnen wir mindestens noch in den m&#252;den Gesichtern der KassiererInnen sehen, welcher Druck auf ihnen lastet. Der Onlineversand verbirgt selbst dies.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Amazons Gesch&#228;ftsmodell ist die maximale Verringerung der Zeit zwischen dem Kauf und der Lieferung der Ware. Erreicht wird das durch ein milit&#228;risch durchgeplantes Regime der Automatisierung &#8211; allerdings nicht durch tats&#228;chliche Maschinen, sondern durch die v&#246;llige Kontrolle und &#8222;Optimierung&#8220; der ArbeiterInnen selbst. Amazons Logistikzentren, wo alle &#8222;Packer&#8220; einen Produktionsrhythmus von drei Paketen pro Minute erreichen m&#252;ssen, erinnern an den Fordismus: In den riesigen Paketfabriken stehen ArbeiterInnen in langen Reihen nebeneinander, um Pakete zu packen. Erg&#228;nzt wird dies durch ein Heer von sogenannten &#8222;Pickern&#8220;, die die Waren aus den Regalen holen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Mehrwertproduktion bei Amazon entsteht also durch die Herstellung der Pakete selbst, wo mehr Pakete pro Minute einen h&#246;heren Mehrwert bedeuten. Amazon ist insofern ein Beispiel f&#252;r eine R&#252;ckkehr zur klassischen Ausbeutung des absoluten Mehrwerts, durch die st&#228;rkere Auspressung der individuellen Arbeitskraft. Amazons stetiger Drang, die Lieferung zu optimieren, l&#228;sst freilich auch die Paketdienste nicht unber&#252;hrt, die ihrerseits massiven Druck an ihre Besch&#228;ftigten weitergeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie Roboter&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Amazon existieren keine St&#252;hle, au&#223;er in den Pausenr&#228;umen, weil stehende ArbeiterInnen produktiver seien. Die Werkzeuge wie Computer und Scanner haben hochentwickelte Programme, die die Prozesse effizienter machen sollen. Au&#223;erdem zeichnen sie detaillierte Informationen &#252;ber die Aktivit&#228;ten der ArbeiterInnen auf: Produktivit&#228;t, Zeiten, Pausen, Aufenthaltsort, Bewegungen, Toiletteng&#228;nge, Fehler.&lt;br class='autobr' /&gt;
Die Quote zwischen fest und befristet angestellten Kr&#228;ften ist sehr unterschiedlich, doch gerade in den neueren Zentren sind befristete Vertr&#228;ge die Regel. Erst letztes Jahr kam es zu einem Skandal, als Amazon im neuen Logistikzentrum Brieselang bei Berlin einen Tag vor Weihnachten die Vertr&#228;ge von hunderten ArbeiterInnen auslaufen lie&#223;, nur um im neuen Jahr neue Besch&#228;ftigte wieder einzustellen. Noch schlimmer sieht es in den Zeiten der Hochsaison aus (vor Ostern und vor allem vor Weihnachten), wo die Belegschaft kurzfristig fast auf das Doppelte aufgebl&#228;ht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &#8222;Modell Amazon&#8220; funktioniert nur, indem die Unsicherheit der Lebens- und Arbeitsverh&#228;ltnisse, der internalisierte Leistungsdruck sowie die zur &#204;berausbeutung tendierende Lohnstruktur zum R&#252;ckgrat der Paketproduktion werden. Amazon setzt seine Arbeitsbedingungen mittels milit&#228;rischen Drills durch. Eine bedeutende Zahl der mittleren und hohen ManagerInnen auf weltweiter Ebene kommen von der Armee.&lt;br class='autobr' /&gt;
Gleichzeitig jedoch versucht Amazon, eine Atmosph&#228;re des Vertrauens und der N&#228;he zu schaffen: So wird sich bei Amazon auch zwischen PaketpackerInnen und ManagerInnen geduzt. Das hat jedoch nichts mit &#8222;flachen Hierarchien&#8220; zu tun, sondern mit der Manipulation der ArbeiterInnen durch das Schaffen einer &#8222;freundschaftlichen&#8220; Beziehung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ArbeiterInnen sollen die gr&#246;&#223;ten Opfer bringen, um einen Vorteil zu bekommen. Die hohe Rotation, die Dauer der Probezeit (sechs Monate) und im Allgemeinen die Befristung der Vertr&#228;ge (bis zu zwei Jahre) nutzt Amazon um die ArbeiterInnen unter permanentem Druck und Angst zu halten, die in jedem Moment ihren Wunsch nach dem Verbleib in der &#8222;Familie&#8220; unter Beweis stellen m&#252;ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispielloser Druck&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ist es Amazon m&#246;glich, einen beispiellosen Druck auf die l&#246;hne und Arbeitsbedingungen der ArbeiterInnen im Logistikzentrum aufrecht zu erhalten. Zudem ist Amazon auch f&#252;r seine gewerkschaftsfeindliche Haltung bekannt: Einen Tarifvertrag will Amazon schon aus Prinzip nicht unterschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch auch &#252;ber die konkreten Arbeitsbedingungen hinaus reizt der Konzern seine Profitmargen bis auf das Maximum aus: Wie bekannt ist, hinterzieht Amazon Steuern, kassiert die Finanzierungsprogramme der Regierung f&#252;r Arbeitslose, und nimmt Geschenke von jeder Lokalregierung daf&#252;r an, dass sie ein Logistikzentrum in ihrer Stadt aufmachen. Produktionsmodell Amazons w&#228;re ohne die Subventionen und die neoliberale Arbeitsmarktpolitik des deutschen Staats kaum m&#246;glich.&lt;br class='autobr' /&gt;
Zusammengefasst ist das &#8222;Modell Amazon&#8220; ein Parade-beispiel daf&#252;r, wie die herrschende Klasse das Kapital-Arbeit-Verh&#228;ltnis in der Krise zu Ungunsten der ArbeiterInnen umformen will. Ob Amazon diesen Kampf gewinnt oder verliert, wird Signalwirkung f&#252;r die Entwicklung der Lebensbedingungen der gesamten ArbeiterInnenklasse haben.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>&#191;Pan y Rosas?</title>
		<link>https://ft-ci.org/Pan-y-Rosas-7864</link>
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		<dc:date>2014-05-21T16:55:50Z</dc:date>
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		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Am 8. M&#228;rz, dem internationalen Frauenkampftag, gingen Frauen in aller Welt auf die Stra&#223;e. Die Demonstration in Barcelona hatte eine Besonderheit: An der Spitze liefen Arbeiterinnen der Donutfabrik Panrico, die zu jenem Zeitpunkt bereits seit f&#252;nf Monaten gegen Entlassungen gestreikt hatten. Es erinnerte ein bisschen an den sozialistischen Ursprung des Frauenkampftages im Jahr 1910.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH53/arton7864-864ce.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='53' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// Warum &#8222;Brot und Rosen&#8220;? &#204;ber eine internationale revolution&#228;r-sozialistische Frauenorganisation //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 8. M&#228;rz, dem internationalen Frauenkampftag, gingen Frauen in aller Welt auf die Stra&#223;e. Die Demonstration in Barcelona hatte eine Besonderheit: An der Spitze liefen Arbeiterinnen der Donutfabrik Panrico, die zu jenem Zeitpunkt bereits seit f&#252;nf Monaten gegen Entlassungen gestreikt hatten. Es erinnerte ein bisschen an den sozialistischen Ursprung des Frauenkampftages im Jahr 1910.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Verbindung zwischen ArbeiterInnen- und Frauenbewegung fiel aber nicht vom Himmel. Die revolution&#228;r-sozialistische Frauengruppe Pan y Rosas hatte den Streik von Anfang an unterst&#252;tzt und die besonderen Probleme der weiblichen Streikenden thematisiert. Dazu f&#252;hrten sie Interviews und machten Videos, genauso halfen sie den Panrico-Frauen, sich mit anderen K&#228;mpfen zu verbinden. Diese Verbindungen machen den Streik bekannter und lassen Solidarit&#228;t entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frauen m&#252;ssen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch k&#228;mpfen, um sich von ihrer Unterdr&#252;ckung zu befreien. So waren die Arbeiterinnen von Panrico auch gemeinsam mit Pan y Rosas an den Mobilisierungen gegen die Anti-Abtreibungs-Gesetze beteiligt. In einem Manifest hie&#223; es: &#8222;Wir vom Kollektiv Pan y Rosas sind von der dringenden Notwendigkeit &#252;berzeugt, sich unabh&#228;ngig vom Staat, der Kirche und den Parteien der Bosse zu mobilisieren, um unsere Rechte zu erk&#228;mpfen.&#8221;&lt;br class='autobr' /&gt;
Dieses Beispiel zeigt, wie ein Feminismus aussehen kann, f&#252;r den der Kampf f&#252;r die Frauenbefreiung nicht auf die Erweiterung demokratischer Rechte im Rahmen des kapitalistischen Staats beschr&#228;nkt ist. Ein sozialistischer Feminismus bek&#228;mpft die Frauenunterdr&#252;ckung als Teil des Kampfes gegen die kapitalistische Ausbeutung. Gleichzeitig k&#228;mpft ein sozialistischer Feminismus auch gegen sexistische Bedingungen und Vorstellungen au&#223;erhalb des Arbeitsplatzes. Denn anders als ihnen oft vorgeworfen wird, ist f&#252;r MarxistInnen die Unterdr&#252;ckung der Frauen kein blo&#223;er &#8222;Nebenwiderspruch&#8220;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8222;Brot und Rosen&#8220; war das Motto eines Streiks von &#252;ber 20.000 Textilarbeiterinnen in Lawrence, Massachusetts, im Jahr 1912. Dieser Name wurde 2003 von einer revolution&#228;ren Frauengruppe in Argentinien aufgegriffen, die von Aktivistinnen der PTS zusammen mit unabh&#228;ngigen Frauen gegr&#252;ndet wurde.&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb2-1&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Rote Frauenorganisation.&#034; id=&#034;nh2-1&#034;&gt;1&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt; Diese Gruppe hat mittlerweile mehr als 1.000 Mitglieder und k&#228;mpft f&#252;r ein Recht auf Abtreibung (das es bis heute in Argentinien nicht gibt), mobilisiert gegen Menschenhandelsnetzwerke und unterst&#252;tzt zahlreiche Arbeitsk&#228;mpfe von Frauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In vielen anderen l&#228;ndern sind Pan y Rosas-Gruppen entstanden: In Brasilien unterst&#252;tzten die Genossinnen einen Streik der prek&#228;r besch&#228;ftigten Reinigerinnen an der Universit&#228;t; in Mexiko k&#228;mpfen sie gegen die Mordserien an Frauen; in Chile k&#228;mpfen sie f&#252;r die Rechte sexueller Minderheiten; und jetzt hat sich auch in Bolivien ein Initiativausschuss f&#252;r eine solche Gruppe gegr&#252;ndet, nachdem die marxistische Feministin Andrea D&#8216;Atri eine Rundreise durch das Andenland machte.2a!]] Letztes Jahr gr&#252;ndete sich im Spanischen Staat die erste Pan y Rosas-Gruppe in Europa.&lt;br class='autobr' /&gt;
Der Zeitpunkt ist bedeutsam: Gerade heute wird wieder st&#228;rker ersichtlich, dass Frauen von der Weltwirtschaftskrise sehr viel st&#228;rker betroffen sind als M&#228;nner. Dies reiht sich ein in einen allgemeinen konservativen Rollback, wenn beispielsweise in Deutschland die &#8222;Herdpr&#228;mie&#8220; eingef&#252;hrt, im Spanischen Staat neue Anti-Abtreibungs-Gesetze verabschiedet und in Frankreich zu Hunderttausenden gegen gleichgeschlechtliche Ehen mobilisiert wird. Aktuell erwacht in der Krise aber auch wieder der Kampfeswille eines Teils der ArbeiterInnenklasse gegen ihre sich immer mehr verschlechternden Lebensbedingungen. Es zeigt sich der herausragende Protagonismus von Frauen in diesen K&#228;mpfen, sowie ein erstarkendes Interesse von Arbeiterinnen f&#252;r feministische Forderungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies steht in scharfem Kontrast zu einem offiziellen Feminismus hierzulande, der abgeschirmt an den Universit&#228;ten, fernab der Arbeitspl&#228;tze existiert. Dieser &#8222;Feminismus&#8220; b&#252;rgerlicher Frauen geht so weit, reaktion&#228;re Projekte wie die Merkel-Regierung oder den Afghanistan-Krieg zu unterst&#252;tzen, die arbeitende Frauen ins Elend rei&#223;en. W&#228;hrend der b&#252;rgerliche Feminismus n&#228;mlich davon ausgeht, dass der gr&#246;&#223;te Teil der &#8222;Gleichberechtigung&#8220; schon erreicht w&#228;re, stehen die Zugest&#228;ndnisse, die die Frauenbewegungen erk&#228;mpfen konnte, in der Krise wieder zur Disposition.&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt; [&lt;a href=&#034;#nb2-2&#034; class=&#034;spip_note&#034; rel=&#034;appendix&#034; title=&#034;Andrea D&#8216;Atri: Emanzipation der Frauen in Zeiten der weltweiten Krise. In: (&#8230;)&#034; id=&#034;nh2-2&#034;&gt;2&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt;Doch die ersten Anzeichen einer neuen proletarischen Frauenbewegung sorgen auch f&#252;r ein gr&#246;&#223;eres Interesse daran, den Kampf gegen Unterdr&#252;ckung und gegen Ausbeutung wieder miteinander zu verbinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Berlin organisierte die Offene Gruppe Marxismus und Geschlecht Ende April die Auftaktveranstaltung einer Diskussionsreihe zur Frage, wie Marxismus und Feminismus zusammengedacht werden k&#246;nnen. Mehr als 70 Personen diskutierten zwei Stunden lang angeregt &#252;ber die Notwendigkeit, einen klassenk&#228;mpferischen Feminismus wieder aufzubauen. Besonders die Selbstorganisation von Frauen am Arbeitsplatz m&#252;sse gest&#228;rkt werden &#8211; um im Gegenzug auch die Pr&#228;senz arbeitender Frauen und Gewerkschafterinnen in der breiteren Frauen-bewegung zu vergr&#246;&#223;ern. Die konkrete Verbindung zwischen dem Kampf gegen das Kapital und dem Kampf gegen das Patriarchat ist der notwendige Ankn&#252;pfungspunkt zwischen Marxismus und Feminismus, um aus der &#8222;ungl&#252;cklichen Ehe&#8220; (Heidi Hartmann) der beiden eine klassenk&#228;mpferische und sozialistische Frauenbewegung neu aufzubau&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;div id=&#034;nb2-1&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh2-1&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Anmerkungen 2-1&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Rote Frauenorganisation.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div id=&#034;nb2-2&#034;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&#034;spip_note_ref&#034;&gt;[&lt;a href=&#034;#nh2-2&#034; class=&#034;spip_note&#034; title=&#034;Anmerkungen 2-2&#034; rev=&#034;appendix&#034;&gt;2&lt;/a&gt;] &lt;/span&gt;Andrea D&#8216;Atri: Emanzipation der Frauen in Zeiten der weltweiten Krise. In: Klasse Gegen Klasse Nr. 9.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Merkel: Ein Koloss auf t&#246;nernen F&#252;&#223;en</title>
		<link>https://ft-ci.org/Merkel-Ein-Koloss-auf-tonernen-Fussen</link>
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		<dc:date>2013-09-27T16:35:00Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Stefan Schneider</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
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		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Vor der diesj&#228;hrigen Bundestagswahl meinten viele KommentatorInnen, den langweiligsten Wahlkampf in der Geschichte der Bundesrepublik zu erleben: Alles schien schon im Vorhinein klar zu sein &#8211; und das in einer Situation der Wirtschaftskrise, die in Europa zuvor knapp 20 Regierungen zu Fall gebracht hatte.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton7074-b1340.jpg?1696134237' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Vor der diesj&#228;hrigen Bundestagswahl meinten viele KommentatorInnen, den langweiligsten Wahlkampf in der Geschichte der Bundesrepublik zu erleben: Alles schien schon im Vorhinein klar zu sein &#8211; und das in einer Situation der Wirtschaftskrise, die in Europa zuvor knapp 20 Regierungen zu Fall gebracht hatte. Doch so langweilig der Wahlkampf auch gewesen sein mag, das Resultat der Bundestagswahl 2013 brachte viele &#204;berraschungen mit sich, die teilweise historisches Ausma&#223; besitzen und die die Situation des deutschen Regimes mindestens seit der Wiedervereinigung durcheinander bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An allererster Stelle steht dabei nat&#252;rlich das historische Abschneiden der CDU/CSU, die mit 41,5% das h&#246;chste Wahlergebnis seit dem Mauerfall einfuhren und nur knapp an der absoluten Mehrheit der Parlamentssitze vorbei schrammten, was es in der Geschichte der Bundesrepublik bisher nur einmal gab, n&#228;mlich 1957 unter Konrad Adenauer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch auch zwei weitere Ergebnisse haben die deutsche Parteienlandschaft ersch&#252;ttert: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte flog die neoliberale FDP mit 4,8% der g&#252;ltigen Stimmen aus dem Parlament. Dabei ist diese Niederlage nicht irgendeine. Mit der FDP verliert die deutsche Bourgeoisie eine Stimme, die immer wieder zu Angriffen auf die Errungenschaften der ArbeiterInnenklasse und der Jugend blies. Sie war stets die &#8222;Scharfmacherin&#8220; des bundesrepublikanischen Regimes. Folgerichtig wurde sie auch von breiten Teilen der Bev&#246;lkerung zum Hauptverantwortlichen f&#252;r die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise gemacht. Nun ist unklar, was die FDP aus dieser historischen Krise ihrer Partei macht. Die deutsche Bourgeoisie wird sich vorerst einen neuen Kampfhund suchen m&#252;ssen. Die gesamte Parteispitze um Parteichef Philipp R&#246;sler trat bereits zur&#252;ck, weitere R&#252;cktrittsank&#252;ndigungen wurden schon ausgesprochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&#228;hrend viele der entt&#228;uschten FDP-W&#228;hlerInnen zur Union gingen, haben sie jedoch auch eine weitere Kraft gest&#228;rkt, die f&#252;r die dritte &#204;berraschung der diesj&#228;hrigen Wahl gesorgt hat: Die rechtspopulistische &#8222;Alternative f&#252;r Deutschland&#8220;, die erst zu Beginn des Jahres durch eine Reihe konservativer Intellektueller, WirtschaftsprofessorInnen und mittelst&#228;ndischen UnternehmerInnen gegr&#252;ndet worden war und mit einem nationalistisch-protektionistischen Anti-Euro-Kurs zur Wahl antrat, verfehlte mit 4,7% nur knapp den Einzug ins Parlament. Der Aufstieg der AfD reiht sich ein in die St&#228;rkung rechtspopulistischer bis rechtsextremer Parteien in ganz Europa durch die Krise, und wenn die Eurokrise weiterhin ungel&#246;st bleibt, k&#246;nnten die AfD oder noch weiter rechts stehende Varianten weiter gest&#228;rkt werden. Jedenfalls deutet alles darauf hin, dass die AfD seit Jahrzehnten die erste Partei sein k&#246;nnte, die erfolgreich einen Platz rechts von der Union besetzen und die nationalistisch-konservative Intelligenzija mit einer rechtspopulistischen bis rechtsextremen Basis verbinden k&#246;nnte. Als solche wird sie einen massiven Druck auf die konservativsten Teile der Union aus&#252;ben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste Fazit der Bundestagswahl 2013 ist also eine &#252;berw&#228;ltigende St&#228;rkung der CDU/CSU und vor allem Merkels und eines nationalistischen, chauvinistischen Geistes in Deutschland insgesamt, der weitere Attacken auf den Lebensstandard der Menschen in Europa vorank&#252;ndigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tr&#252;gerische Stabilit&#228;t&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die vor der Wahl verbreitete Stimmung der Ruhe auf europ&#228;ischer Ebene und die relative Stabilit&#228;t des deutschen Regimes, die sich daraus ergibt, dass die deutsche Bourgeoisie bisher durch die Unterwerfung der s&#252;deurop&#228;ischen l&#228;nder ein hartes Einschlagen der Krise vermeiden konnte und sogar kurzfristig ein leichtes Wachstum verzeichnen kann, ist aber nicht f&#252;r ewig. Auch wenn sich diese Stabilit&#228;t direkt nach den Wahlen kurzfristig verst&#228;rken m&#246;ge, gibt es eine Reihe von Gr&#252;nden, die zeigen, dass sie vielleicht sogar mehr als zuvor gef&#228;hrdet ist. Der Koloss Merkel steht auf t&#246;nernen F&#252;&#223;en, nicht zuletzt, weil die klaren Mehrheiten fr&#252;herer Zeiten l&#228;ngst pass&#233; sind, durch den Absturz der FDP und den Aufstieg neuer Parteien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So kann die grandiose Niederlage der FDP die Union nicht kalt lassen: Sie hat ihren organischen Koalitionspartner verloren und damit f&#252;r viele, auch innerhalb der Partei, das wirtschaftsliberale &#8222;Korrektiv&#8220; zu einer bef&#252;rchteten &#8222;Sozialdemokratisierung&#8220; der Union. Viele Stimmen aus der Wirtschaft zeigten sich dementsprechend best&#252;rzt &#252;ber das Abschneiden der FDP. Insofern wird das Scheitern der FDP die Spannungen innerhalb der Union verst&#228;rken, genauso wie es die AfD auf ihre Weise tun wird. Hier kommt auch der &#8222;Merkel-Faktor&#8220; ins Spiel: Die mehr als 18 Mio. Stimmen f&#252;r die Union sind vor allem Stimmen f&#252;r Merkel. Umfragen zeigen, dass nur ein Bruchteil der W&#228;hlerInnen die Union wegen ihres Programms gew&#228;hlt hat. Der &#8222;Merkel-Faktor&#8220; bedeutet dabei zweierlei, zum Einen die quasi-bonapartistische Position, die Merkel in der CDU erobert hat, als einzige Person, die &#252;ber den Fl&#252;gelk&#228;mpfen der CDU steht, die sich nach der Wahl verst&#228;rken werden; zum Anderen sind die W&#228;hlerInnenstimmen f&#252;r Merkel vor allem Stimmen der &#8222;Stabilit&#228;t&#8220;, oder besser gesagt der Sicherheit des Erwartbaren, des Vertrauten. Man f&#252;hlt sich gespenstisch an Adenauers Diktum &#8222;Keine Experimente!&#8220; erinnert. Doch Sicherheit, Stabilit&#228;t ist in Mitten der Krise langfristig unm&#246;glich, da die strukturellen Probleme der Eurozone und der Weltwirtschaft insgesamt und die Frage, wer die &#252;berw&#228;ltigenden Kosten der Krise, die bisher aufgeschoben wurden, letztlich zu tragen hat, immer noch nicht beantwortet sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegenteil sind sowohl im Inland als auch im Ausland erh&#246;hte Spannungen zu erwarten. Die fast sichere Gro&#223;e Koalition mit der SPD, die nach 2009 bei dieser Bundestagswahl mit knapp &#252;ber 25% das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren hat, wird nun vor Entscheidungen stehen, die ihren inneren Zusammenhalt immer wieder bis aufs &#196;u&#223;erste anspannen werden. Dies gilt sicher f&#252;r die CDU, die in einer Koalition mit der SPD nicht die gleiche Dominanz aus&#252;ben k&#246;nnen wird und daf&#252;r immer wieder von den konservativsten Teilen ihrer Basis und dem Schreckgespenst der AfD unter Druck gesetzt werden wird. Dies gilt aber wahrscheinlich noch mehr f&#252;r die SPD, die in einer Gro&#223;en Koalition vor der Zerrei&#223;probe steht, die Krisenpolitik Merkels noch st&#228;rker mitzutragen als bisher (in den unz&#228;hligen Parlamentsabstimmungen zur Eurokrise, in denen es seit Jahren de facto eine Gro&#223;e Koalition gibt) und gleichzeitig die Erosion ihrer eigenen Basis zu verhindern, wie es schon mit der Agenda 2010 und mit der letzten Gro&#223;en Koalition von 2005 bis 2009 der Fall war, die zum bisherigen historischen Tiefpunkt der SPD und zum Aufstieg der Linkspartei gef&#252;hrt hatte. In einer Gro&#223;en Koalition wird die Linkspartei die SPD stark unter Druck setzen, wie sie es jetzt schon mit dem Vorschlag begonnen hat, im Parlament unverz&#252;glich einen Mindestlohn abzustimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier steht auch die Verbindung der SPD mit den Gewerkschaften auf dem Spiel, denn auch wenn die Gewerkschaftsspitzen sich offiziell um Neutralit&#228;t gegen&#252;ber CDU und SPD bem&#252;hen, ist der Gro&#223;teil der Gewerkschaftsapparate noch sozialdemokratisch gepr&#228;gt, was sich nicht zuletzt auch darin ausdr&#252;ckt, dass unter der Gewerkschaftsbasis mit 35,9% der Stimmen weiterhin die SPD dominiert, auch wenn die Linkspartei dort inzwischen auf 11% kommt &#8211; eine Entwicklung, die sich in einer Gro&#223;en Koalition noch versch&#228;rfen k&#246;nnte. Hinzu kommt auch die problematische Situation des Bundesrates, in der keine m&#246;gliche Regierungskoalition eine Mehrheit bes&#228;&#223;e und sich somit auf st&#228;ndige Kompromisse mit den Gr&#252;nen und der FDP einlassen werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Ausland steht der deutsche Imperialismus aufgrund seiner dominanten Rolle in Europa weiterhin vor der Herausforderung, endlich die politische, wirtschaftliche und damit auch finanzielle Verantwortung f&#252;r den gesamten europ&#228;ischen Raum auszuf&#252;llen, gegen die sich die deutsche Bourgeoisie seit Jahren immer wieder str&#228;ubt, weil sie bedeuten w&#252;rde, die kurzfristigen Profitinteressen des deutschen Kapitals zumindest ein St&#252;ck weit aufzugeben. Dieser Druck ergibt sich aus der Dynamik der Krise selbst und wird beispielsweise von Seiten der USA immer weiter verst&#228;rkt. Das Auftreten der AfD ist letztlich ein Zeichen f&#252;r den Widerstand von Teilen des Kapitals gegen diesen Kurs. Wenn die Gro&#223;e Koalition diesen Weg einschl&#228;gt, werden sich aber die zwischenstaatlichen Spannungen, insbesondere mit Frankreich, massiv versch&#228;rfen. Sch&#228;uble hatte vor der Wahl schon die Notwendigkeit eines weiteren &#8222;Rettungspaketes&#8220; f&#252;r Griechenland, also weiterer Attacken auf die Souver&#228;nit&#228;t des Landes, angek&#252;ndigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Alternative?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer solchen Situation, in der die Gro&#223;e Koalition die historische Aufgabe des deutschen Kapitals durchzuf&#252;hren gewillt w&#228;re, ergibt sich links davon eine gro&#223;e politische L&#252;cke. Diese L&#252;cke k&#246;nnte den kleinb&#252;rgerlichen und reformistischen Parteien wie die Gr&#252;nen und die Linkspartei, die bei dieser Wahl letztlich keine Rolle gespielt haben (wof&#252;r die Gr&#252;nen auch mit dem R&#252;cktritt ihrer gesamten Parteispitze bezahlten), gr&#246;&#223;eren Spielraum erm&#246;glichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das schlechte Abschneiden der Linkspartei bei dieser Wahl, die von der permanenten schwarz-gelben Regierungskrise trotz ihres relativ linken Wahlkampfes nicht nur nicht profitieren konnte, sondern sogar 3 Prozentpunkte verloren hat (und die sich jetzt trotzdem als &#8222;drittst&#228;rkste Kraft in Deutschland&#8220; feiert), zeigt indes, dass ein Projekt, welches auf die Durchsetzung lauwarmer Reformen im Parlament setzt anstatt auf Mobilisierungen auf der Stra&#223;e, keine Grundlage f&#252;r eine Partei sein kann, die eine echte Kampfansage an die arbeiterInnen-feindliche Politik der kommenden Regierung formuliert. Zwar hat die Linkspartei bspw. unter GewerkschafterInnen weiterhin &#252;berproportional Stimmen geholt, aber gerade hier im Vergleich zu 2009 auch &#252;berproportional an Stimmen verloren. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass die SPD stets eine Regierungsbildung mit der Linkspartei abgelehnt hat und viele, die Schwarz-Gelb abw&#228;hlen wollten, deshalb eher ein Kreuz bei der SPD gemacht haben. Doch es ist auch ein Zeichen daf&#252;r, dass die st&#228;ndige Betonung der Linksparteispitze, unbedingt an der Regierung teilnehmen zu wollen, aufgrund der Erfahrungen verschiedener Landesregierungen mit SPD und Linkspartei skeptisch gesehen wird &#8211; denn dort zeigten auch die LinksreformistInnen, dass sie neoliberale Politiken unterst&#252;tzen, wenn sie den kapitalistischen Staat mitverwalten. Gerade in Zeiten politischer Polarisierung auf internationaler Ebene m&#252;ssen wir MarxistInnen deshalb zum Einen die passive linksreformistische Politik aufs Sch&#228;rfste verurteilen, weil sie die Massen nicht auf den Widerstand vorbereitet, und zum Anderen ganz klar aufzeigen, dass der Reformismus an der Regierung keine Antwort auf die Probleme der arbeitenden Bev&#246;lkerung sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es l&#228;sst sich ohne Weiteres sagen, dass die vermeintliche Stabilit&#228;t, die das hohe Wahlergebnis der Union mit sich bringe, sich paradoxerweise gerade in ihr Gegenteil verkehren k&#246;nnte. Wir stehen zwar mit Merkel an der Spitze vor einer Regierung der Kontinuit&#228;t, doch diese Kontinuit&#228;t ist selbst mit vielen Widerspr&#252;chen behaftet, die zu gr&#246;&#223;eren politischen und sozialen Erdbeben in Europa, aber auch in Deutschland selbst f&#252;hren werden. Die wachsende Arbeitslosigkeit, Prekarisierung, Wohnungsnot, die Altersarmut und der grassierende Chauvinismus bedeuten, dass die arbeitenden Massen, die RentnerInnen, MigrantInnen, die Frauen und die Jugend ein konkretes Programm gegen die Krise der KapitalistInnen brauchen, dass innerhalb der gesamten Linken diskutiert werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere wichtigsten Verb&#252;ndeten sind dabei die Sektoren der ArbeiterInnenklasse, die in den letzten Jahren gesagt haben, &#8222;es reicht!&#8220;, und begonnen haben, f&#252;r ihre Rechte, f&#252;r ihre Lebensbedingungen zu k&#228;mpfen. Nicht umsonst haben alle Parteien im Wahlkampf soziale Themen wie den Mindestlohn, die Wohnungspreise, die Lebensbedingungen der Massen in den Mittelpunkt gestellt. Dies zeigt, dass die K&#228;mpfe der letzten Jahre l&#228;ngst nicht mehr isoliert sind, sondern breit gef&#252;hlte gesellschaftliche Fragen darstellen. Die aktuell k&#228;mpfenden KollegInnen von Amazon, vom Einzelhandel, die Berliner LehrerInnen, die KollegInnen von Opel Bochum, die k&#252;rzlich in einen wilden Streik getreten sind, die gefl&#252;chteten Non-Citizens, die Solidarit&#228;t von den deutschen Gewerkschaften einfordern; all sie sind Vorboten allgemeinerer Auseinandersetzungen, die wir Revolution&#228;rInnen mit all unseren Kr&#228;ften unterst&#252;tzen m&#252;ssen, gegen das Kapital, gegen die Regierung, und nicht zuletzt auch gegen die vers&#246;hnlerische Gewerkschaftsb&#252;rokratie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Aufgaben erfordern von uns ein klares Programm der Klassenunabh&#228;ngigkeit, der Alternative der ArbeiterInnen und der Jugend gegen die Krise und den Imperialismus, gegen Prekarisierung, Diskriminierung und die Verschlechterung unserer Lebensbedingungen, ein revolution&#228;res internationalistisches Programm als Grundlage des Kampfes f&#252;r eine unabh&#228;ngige, revolution&#228;re Partei der ArbeiterInnenklasse. Wir von RIO werfen unser bescheidenes Gewicht in die Waagschale, um diese Perspektive zu st&#228;rken, die f&#252;r die ArbeiterInnenklasse und die Jugend in Europa und weltweit lebensnotwendig ist.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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