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	<title> Fracci&#243;n Trotskista Cuarta Internacional </title>
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		<title>Klasse Gegen Klasse wird Monatszeitung</title>
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		<dc:creator>Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Teor&#237;a</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;In den letzten drei Jahren haben wir elf Ausgaben von Klasse Gegen Klasse ver&#246;ffentlicht &#8211; immer mit einer Mischung aus politischen und theoretischen Artikeln, aber in ziemlich unregelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/Articulos-en-aleman" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en alem&#225;n&lt;/a&gt;

/ 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Europa" rel="tag"&gt;Europa&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Teoria" rel="tag"&gt;Teor&#237;a&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Tapa-Central" rel="tag"&gt;Actualidad&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Politica" rel="tag"&gt;Pol&#237;tica&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Analisis" rel="tag"&gt;An&#225;lisis&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland &lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH70/arton8738-00c5e.jpg?1696134449' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='70' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;W.I. Lenin hat die Zeitung mal als ein Ger&#252;st beschrieben, um eine revolution&#228;re Organisation aufzubauen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;In den letzten drei Jahren haben wir elf Ausgaben von Klasse Gegen Klasse ver&#246;ffentlicht &#8211; immer mit einer Mischung aus politischen und theoretischen Artikeln, aber in ziemlich unregelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt ist die Zeit gekommen, um einen Sprung zu wagen: Ab Januar 2015 wird diese Zeitschrift monatlich erscheinen &#8211; insgesamt zehn mal im Jahr. Mit einer Monatszeitung k&#246;nnen wir aktueller auf die Ereignisse des Klassenkampfes in Deutschland und in der Welt reagieren. Damit wollen wir regelm&#228;&#223;iger mit ArbeiterInnen und Jugendlichen diskutieren, mit denen wir in den K&#228;mpfen gemeinsame Erfahrungen machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeitung soll uns helfen, die gro&#223;en Fragen des internationalen Klassenkampfes besser zu verstehen und die Aufgaben der Revolution&#228;rInnen zu definieren. Daf&#252;r werden wir, wie bisher, die Analysen unserer internationalen Str&#246;mung, der FT-CI, in deutscher Sprache verbreiten. Klasse Gegen Klasse wird weiterhin ein Medium der Debatte &#252;ber revolution&#228;re Politik bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Dezember werden wir eine gro&#223;e Kampagne machen, um Abos abzuschlie&#223;en und Geld f&#252;r die Umstellung zu sammeln. Dazu brauchen wir auch dein Feedback und werden demn&#228;chst eine Umfrage machen. Mit der neuen Monatszeitung einher wird auch eine Professionalisierung unserer Website gehen, mit mehr und aktuelleren Artikeln. l&#228;ngere theoretische und historische Beitr&#228;ge werden wir zuk&#252;nftig in Form von Brosch&#252;ren ver&#246;ffentlichen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Neue Herausforderungen</title>
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		<dc:date>2014-11-23T08:02:25Z</dc:date>
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		<dc:creator>Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Am letzten Septemberwochenende tagte die bundesweite Konferenz von RIO, der Revolution&#228;ren Internationalistischen Organisation. Alle Mitglieder versammelten sich in Berlin, zusammen mit einigen unabh&#228;ngigen AktivistInnen, um die aktuelle Situation zu analysieren und die Weichen f&#252;r unsere Arbeit im kommenden Jahr zu stellen.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH81/arton8737-c2139.jpg?1696134449' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='81' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;// Ende September fand die bundesweite Konferenz von RIO statt. //&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Am letzten Septemberwochenende tagte die bundesweite Konferenz von RIO, der Revolution&#228;ren Internationalistischen Organisation. Alle Mitglieder versammelten sich in Berlin, zusammen mit einigen unabh&#228;ngigen AktivistInnen, um die aktuelle Situation zu analysieren und die Weichen f&#252;r unsere Arbeit im kommenden Jahr zu stellen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das deutsche Regime&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die weltweiten Situation ist gepr&#228;gt von geopolitischen Spannungen &#8211; u.a. im Nahen Osten und in der Ukraine &#8211; wie es sie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gegeben hat. In den n&#228;chsten Jahren sind Spannungen zu erwarten, die die Frage aufwerfen, welche Rolle Deutschland als imperialistische Macht zuk&#252;nftig spielen wird.&lt;br class='autobr' /&gt;
Bisher genie&#223;t der deutsche Imperialismus eine Stellung als Gewinner der weltweiten Krise des Kapitalismus. Doch nicht nur die wackelnden Konjunkturdaten lassen die Grenzen des deutschen Akkumulationsmodells allm&#228;hlich erkennen. Auch kleine, aber symbolisch wichtige K&#228;mpfe der Unterdr&#252;ckten in Deutschland, wie die der Refugees, zeigen eine gewisse Unzufriedenheit im Herzen der Bestie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zentral f&#252;r uns als MarxistInnen ist aber, dass auch die historisch m&#228;chtige deutsche ArbeiterInnenklasse Tendenzen zu mehr Kampfbereitschaft zeigt, trotz der reformistischen Zwangsjacke der Gewerkschaftsb&#252;rokratie. Die Streiks der letzten Jahre in prekarisierten Sektoren, aber auch die neuen Streiks bei der GDL, bei Amazon und in weiteren zentralen Sektoren, geben ein ermunterndes Beispiel f&#252;r die gesamte Klasse. Nach der Verheerung der Agenda 2010 und den Jahren der Krise regen sich langsam K&#228;mpfe, auf die Revolution&#228;rInnen sich vorbereiten m&#252;ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Organisation&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die internationale Str&#246;mung von RIO, die Trotzkistische Fraktion &#8211; Vierte Internationale (FT-CI, nach der Abk&#252;rzung im Spanischen), macht in letzter Zeit wichtige Fortschritte. Zu nennen w&#228;re der viermonatige Streik an der Universit&#228;t von S&#227;o Paulo, der von unserer brasilianischen Schwesterorganisation (der LER-QI) angef&#252;hrt wurde; oder auch die digitale Tageszeitung La Izquierda Diario, die die argentinische PTS im September lancierte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das niedrige Niveau des Klassenkampfes in Deutschland bedeutet, dass der Aufbau einer revolution&#228;ren Organisation notwendigerweise langsamer vor sich geht. Dennoch konnte RIO im letzten Jahr zusammen mit unabh&#228;ngigen AktivistInnen verschiedene revolution&#228;re Gruppierungen aufbauen und festigen: Red Brain an Berliner Schulen, Waffen der Kritik an den Unis in Berlin und Potsdam, und neuerdings auch These XI an den M&#252;nchner Unis. Auch RIO selbst konnte ein gewisses Wachstum vorzeigen.&lt;br class='autobr' /&gt;
Wir haben auch erste Erfahrungen mit feministischer Arbeit durch die Veranstaltungsreihe &#8222;Marxismus und Geschlecht&#8220; gemacht In der kommenden Zeit wollen wir auch st&#228;rker an die Arbeit unserer Schwesterorganisationen ankn&#252;pfen, die als &#8222;Pan y Rosas&#8220; (&#8222;Brot und Rosen&#8220;) eine internationale revolution&#228;re Frauenorganisation aufbauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die ArbeiterInnenklasse&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigste Entscheidung der Konferenz war eine Wendung hin zu einer professionelleren Betriebsarbeit. Die Zusammensetzung von RIO ist weiterhin in erster Linie studentisch, aber verschiedene Mitglieder arbeiten in gro&#223;en Unternehmen. So machen wir erste Erfahrungen mit politischen Initiativen in den Gewerkschaften und dem Aufbau einer revolution&#228;ren Fraktion in der ArbeiterInnenklasse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sehen es sehr kritisch, dass Gruppen mit revolution&#228;rem Anspruch sich den b&#252;rokratischen Strukturen der ArbeiterInnenbewegung in Deutschland anpassen. Wir m&#246;chten eine revolution&#228;re und antib&#252;rokratische Tradition wieder etablieren, die die Selbstorganisierung der ArbeiterInnen in den Mittelpunkt stellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;RIO wird demn&#228;chst eine neue Publikation etablieren und den eigenen Aufbau fortsetzen. Doch wir sind nicht der Meinung, dass eine revolution&#228;re Partei aus dem linearen Wachstum einer Gruppe hervorgehen wird. Stattdessen machen wir gemeinsame Erfahrungen mit k&#228;mpferischen Sektoren der ArbeiterInnen und Jugend. Gemeinsame Schlussfolgerungen &#252;ber die wichtigsten Fragen des internationalen Klassenkampfes sind zentral, um eine solide Organisation aufzubauen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="pt_br">
		<title>Greve dos trabalhadores da Amazon na Alemanha</title>
		<link>https://ft-ci.org/Greve-dos-trabalhadores-da-Amazon-na-Alemanha</link>
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		<dc:date>2014-11-04T17:43:38Z</dc:date>
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		<dc:language>pt_br</dc:language>
		<dc:creator>Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Movimiento Obrero</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista), da Alemanha </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Durante toda essa semana 2.000 trabalhadores da multinacional Amazon na Alemanha est&#227;o em greve. A Amazon &#233; a maior empresa de com&#233;rcio pela internet nos EUA, na Alemanha e em outros pa&#237;ses. Tem nove grandes armaz&#233;ns com 9.000 trabalhadores de ponta a ponta do pa&#237;s, e cinco est&#227;o em greve.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O sindicato de servi&#231;os ver.di reivindica a aplica&#231;&#227;o do contrato coletivo de com&#233;rcio para todos trabalhadores da Amazon. Este contrato coletivo significaria melhores sal&#225;rios, b&#244;nus e f&#233;rias para os trabalhadores.&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/Analisis" rel="tag"&gt;An&#225;lisis&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organiza&#231;&#227;o Revolucion&#225;ria Internacionalista), da Alemanha &lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH100/arton8660-f62be.jpg?1696134449' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='100' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Durante toda essa semana 2.000 trabalhadores da multinacional Amazon na Alemanha est&#227;o em greve. A Amazon &#233; a maior empresa de com&#233;rcio pela internet nos EUA, na Alemanha e em outros pa&#237;ses. Tem nove grandes armaz&#233;ns com 9.000 trabalhadores de ponta a ponta do pa&#237;s, e cinco est&#227;o em greve.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O sindicato de servi&#231;os ver.di reivindica a aplica&#231;&#227;o do contrato coletivo de com&#233;rcio para todos trabalhadores da Amazon. Este contrato coletivo significaria melhores sal&#225;rios, b&#244;nus e f&#233;rias para os trabalhadores.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A primeira paralisa&#231;&#227;o da Amazon na Alemanha ocorreu em maio de 2013 na pequena cidade de Bad Hersfeld, onde a empresa norteamericana abriu seu primeiro centro log&#237;stico no pa&#237;s h&#225; 15 anos. A luta j&#225; se expandiu a mais quatro sedes (Leipzig, Rheinberg, Graben, Werne) e se prepara uma sexta para antes do natal.&lt;br class='autobr' /&gt;
Na quarta-feira, os 500 trabalhadores em greve em Bad Hersfeld sa&#237;ram em uma manifesta&#231;&#227;o pelas estreitas ruas da pequena cidade medieval.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tamb&#233;m participaram v&#225;rios trabalhadores com contratos limitados que terminam no dia 31 de dezembro deste ano. &#8220;J&#225; sei que vou perder o trabalho, mas pelo menos com a greve posso fazer algo bom para as pessoas que ficam&#8221; comentou um jovem trabalhador. &#8220;N&#227;o &#233; uma quest&#227;o de sal&#225;rios, mas de ideais&#8221; disse outro tamb&#233;m com contrato limitado.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pela primeira vez acontece uma greve de uma semana inteira em cinco filiais de uma vez. A Amazon diz que a greve n&#227;o tem nenhum efeito na entrega dos produtos. Mas, ainda que normalmente prometa que muitos produtos ser&#227;o entregues no dia seguinte, com a greve se atrasam os envios dois, tr&#234;s ou mais dias.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A Amazon &#233; uma empresa muito &#8220;inovadora&#8221; nas rela&#231;&#245;es trabalhistas prec&#225;rias. Muito trabalhadores t&#234;m contratos trabalhistas prec&#225;rios &#8211; na filial mais velha em Bad Hersfeld em torno 20%, na filial mais nova em Brieselang at&#233; 80% &#8211; e vivem com a amea&#231;a permanente de perder seu emprego. Nas semanas anteriores &#225;s festas de natal contratam milhares de terceirizados a mais. A empresa recruta antigos oficiais do ex&#233;rcito como supervisores e chefes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;No ano de 2013 houve um esc&#226;ndalo internacional pelo maltrato com trabalhadores terceirizados origin&#225;rios do Estado Espanhol que estavam trabalhando nas semanas anteriores ao Natal na filial de Bad Hersfeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nos &#250;ltimos tempos, escandaliza o fato de que a Amazon n&#227;o paga mais de 1% de impostos dos lucros que obt&#233;m na Europa. Ao mesmo tempo, a empresa recebeu 14 milh&#245;es de euros do governo alem&#227;o para abrir filiais nas regi&#245;es com alto desemprego.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da empresa de Graben na Bav&#225;ria, os trabalhadores foram &#227; cidade de Munique para protestar diante da sede nacional da Amazon. De Rheinberg e Werne na Ren&#226;nia do Norte-Westf&#225;lia, os grevistas foram &#227; conven&#231;&#227;o &#8220;NEOCOM&#8221; para com&#233;rcio eletr&#244;nico, onde estava falando o dirigente da Amazon na Alemanha, Ralf Kleber.&lt;br class='autobr' /&gt;
Em todas as manifesta&#231;&#245;es de quarta-feira participaram ativistas solid&#225;rios.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nas cidades de Leipzig e Kassel j&#225; se estabeleceram comit&#234;s de solidariedade que organizam discuss&#245;es nas universidades. Estudantes e trabalhadores solid&#225;rios participaram nos piquetes informativos que come&#231;aram &#225;s cinco da manh&#227; com temperatura de dois graus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ativistas do comit&#234; de solidariedade em Kassel este ver&#227;o recolheram 1.185 assinaturas de apoio para simbolizar que com o contrato coletivo os trabalhadores receberiam um b&#244;nus de Natal de 1.185 euros, enquanto agora a Amazon paga somente 400. Em Berlim e em outras cidades j&#225; est&#227;o programadas mais iniciativas solid&#225;rias, e em duas semanas haver&#225; uma reuni&#227;o de solidariedade com a greve a n&#237;vel nacional na cidade de Frankfurt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A multinacional estadunidense recha&#231;a qualquer negocia&#231;&#227;o com o sindicato sobre um conv&#234;nio coletivo como uma quest&#227;o de princ&#237;pios. Mas v&#225;rios milhares de trabalhadores v&#234;m lutando h&#225; um ano e meio, e para muitos deles se tornou uma quest&#227;o de princ&#237;pios tamb&#233;m.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A luta certamente ser&#225; muito longa, mas o aparato do sindicato ver.di &#8211; em crise permanente pela perda de afiliados &#8211; necessita uma vit&#243;ria contra a Amazon.&lt;br class='autobr' /&gt;
Tamb&#233;m h&#225; lutas sindicais entre os mais de 100.000 trabalhadores da Amazon nos EUA e na Fran&#231;a. A luta nesta pequena cidade no centro da Alemanha tem elementos de um enfrentamento global entre o trabalho e o capital.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>70 GewerkschafterInnen treffen sich mit Gefl&#252;chteten</title>
		<link>https://ft-ci.org/70-GewerkschafterInnen-treffen-sich-mit-Gefluchteten</link>
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		<dc:date>2014-10-16T21:51:31Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Libertades Democr&#225;ticas</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>Cr&#243;nica</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;70 GewerkschafterInnen treffen sich in Berlin mit Gefl&#252;chteten, um &#252;ber die R&#228;umung des DGB-Hauses zu diskutieren. Sie fordern Gewerkschaftsmitgliedschaft f&#252;r alle, unabh&#228;ngig vom Aufenthaltsstatus&lt;/p&gt;

-
&lt;a href="https://ft-ci.org/Articulos-en-aleman" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en alem&#225;n&lt;/a&gt;

/ 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Europa" rel="tag"&gt;Europa&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Tapa-Central" rel="tag"&gt;Actualidad&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Libertades-Democraticas" rel="tag"&gt;Libertades Democr&#225;ticas&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Politica" rel="tag"&gt;Pol&#237;tica&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Cronica" rel="tag"&gt;Cr&#243;nica&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland &lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;// &lt;strong&gt;70 GewerkschafterInnen treffen sich in Berlin mit Gefl&#252;chteten, um &#252;ber die R&#228;umung des DGB-Hauses zu diskutieren. Sie fordern Gewerkschaftsmitgliedschaft f&#252;r alle, unabh&#228;ngig vom Aufenthaltsstatus&lt;/strong&gt;. //&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;Ich hatte die Bef&#252;rchtung, dass wir nach der Besetzung vergessen werden&#8221; sagt Mahamadi Congo. Der junge Mann aus Burkina Faso lebt als Fl&#252;chtling in Deutschland. Acht Tage verbrachte er zusammen mit 20 weiteren Gefl&#252;chteten im Gewerkschaftshaus am Berliner Wittenbergplatz &#8211; bis der Bezirksvorstand des DGB entschied, das Haus von der Polizei r&#228;umen zu lassen. Am 2. Oktober wurde &lt;a href='https://ft-ci.org/70 GewerkschafterInnen treffen sich in Berlin mit Gefl&#252;chteten, um &#252;ber die R&#228;umung des DGB-Hauses zu diskutieren. Sie fordern Gewerkschaftsmitgliedschaft f&#252;r alle, unabh&#228;ngig vom Aufenthaltsstatus'&gt;Congo zusammen mit allen anderen BesetzerInnen festgenommen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;Nun sehe ich, dass es Menschen innerhalb der Gewerkschaften gibt, die f&#252;r Gerechtigkeit k&#228;mpfen und unsere Rechte verteidigen,&#8221; fuhr Congo fort. Am Montag Abend nahm er an einem Treffen mit 70 GewerkschafterInnen und Gefl&#252;chteten in Berlin-Kreuzberg teil. Anwesend waren Mitglieder von IG Metall, ver.di, GEW, IG BAU, EVG und DGB-Jugend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;Die Debatte ist nun aus den Gewerkschaften nicht mehr wegzudenken&#8221;, so Maximilian Seidel von der Jugend der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Das sei &#8220;der Erfolg der Besetzung.&#8221; Immer mehr gewerkschaftliche Gremien f&#228;llen Beschl&#252;sse gegen die R&#228;umung des DGB-Hauses. So fordert die ver.di-Jugend Hannover den &#8220;&lt;a href=&#034;https://www.facebook.com/verdijugendhlw/posts/10154657109430459&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;sofortigen R&#252;cktritt&lt;/a&gt;&#8221; der verantwortlichen Funktion&#228;rInnen und eine Verurteilung des Polizeieinsatzes durch den ver.di-Bundesvorstand. Am Montagabend erkl&#228;rte auch der Landesvorstand der GEW Berlin &lt;a href=&#034;http://www.gew-berlin.de/11786.php&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;seine Ablehnung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Tag der R&#228;umung hatte die DGB-F&#252;hrung ein Transparent am Geb&#228;ude aufgeh&#228;ngt: &#8220;Fl&#252;chtlinge helfen? Ja. Unser Haus besetzen? Nein.&#8221; Viele Gewerkschaftsmitglieder nannten diese Losung &#8220;zynisch&#8221;. Turgay Ulu, ein Fl&#252;chtling aus der T&#252;rkei, fragte beim Treffen am Montag au&#223;erdem, wer genau mit &#8220;unser Haus&#8221; gemeint war. &#8220;Ist das nicht ein Haus der ganzen arbeitenden Bev&#246;lkerung?&#8221; Er forderte die Gewerkschaftsbasis auf, die Gefl&#252;chteten zu unterst&#252;tzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erste Schritt w&#228;re, Fl&#252;chtlinge als Gewerkschaftsmitglieder aufzunehmen. In Hamburg sind 300 Gefl&#252;chtete bei ver.di eingetreten &#8211; vor allem als politisches Signal an die SPD, um eine Massenabschiebung der Gruppe &#8220;Lampedusa in Hamburg&#8221; zu verhindern. Doch inzwischen hat der ver.di-Bundesvorstand weitere Eintritte blockiert.&lt;br class='autobr' /&gt;
Der Fl&#252;chtling Patras Bwansi zeigte einen ver.di-Mitgliedsausweis von einem Freund, der ebenfalls ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland lebt. &#8220;Es ist m&#246;glich, Mitglied zu werden!&#8221; rief er unter Jubel. Andere berichteten, dass illegalisierte ArbeiterInnen durchaus bei den Einzelgewerkschaften eintreten k&#246;nnen. &#8220;Die Leute sollten einfach die Antr&#228;ge ausf&#252;llen&#8221;, so eine ver.di-Aktivistin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der DGB hatte w&#228;hrend der Besetzung behauptet, dass die Gefl&#252;chteten unerf&#252;llbare Forderungen &#8211; z.B. die Austeilung von Aufenthaltspapieren &#8211; gestellt h&#228;tten. &#8220;Man dachte, wir seien dumme Leute&#8221;, so Ulu, &#8220;aber nat&#252;rlich haben wir niemals Aufenthaltspapiere vom DGB verlangt.&#8221; Stattdessen wollte man zum Beispiel eine Mitgliedschaft oder ein Gespr&#228;ch mit PolitikerInnen der SPD, mit der der DGB besonders eng zusammenarbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die AktivistInnen fordern nun, dass der DGB die Anzeigen wegen Hausfriedensbruch zur&#252;ckzieht. Und falls sie wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt zu Geldstrafen verurteilt werden, &#8220;sollte der DGB dieses Geld bezahlen&#8221;, so Ulu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Berliner DGB-Vorsitzende Doro Zinke ger&#228;t wegen der Entscheidung der GEW st&#228;rker unter Druck und hat das Verhalten der Polizei bei der R&#228;umung des Gewerkschaftshauses erneut verteidigt. Entgegen manchen Medienberichten sei die Polizei nicht brutal vorgegangen, es habe keine Verletzten gegeben. &#8220;Der Einsatz der Polizei hier im Haus war vorbildlich&#8221;, sagte Zinke am Montagabend beim Kleinen Parteitag der Berliner CDU in der Berliner DGB-Zentrale. Woher die Blutflecken am Boden stammten, wozu drei Krankenwagen gekommen sind, konnte die Funktion&#228;rin unterdessen nicht erkl&#228;ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugleich betonte die DGB-Chefin, dass sich die Gewerkschaften weiterhin f&#252;r die Rechte der Fl&#252;chtlinge einsetzten wollen. Zinke appellierte an die Berliner CDU, sich daf&#252;r einzusetzen, dass so ein reiches Land wie Deutschland mehr Fl&#252;chtlinge aufnimmt. Der CDU-Parteitag im Gewerkschaftshaus mit Innensenator Frank Henkel entlarvt gleich zwei L&#252;gen Zinkes: Erstens, dass es im Haus keinen Platz f&#252;r die Gefl&#252;chteten gegeben habe; zweitens, dass der DGB &#252;ber keine Kontakte zu verantwortlichen PolitikerInnen verf&#252;gen w&#252;rde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Treffen am Montag war ein erster Schritt, um die Gewerkschaften f&#252;r den Kampf der Gefl&#252;chteten zu gewinnen. In den n&#228;chsten Monaten ist eine gro&#223;e Veranstaltung in Berlin geplant. Aber auch Refugees sollten &#246;fter bei gewerkschaftlichen K&#228;mpfen anwesend sein. &#8220;Denn von den Refugees k&#246;nnen wir viel lernen&#8221;, so ein Arbeiter.&lt;br class='autobr' /&gt;
Am Ende des Treffens kritisierte ein Arbeiter, dass die Gewerkschaften &#8220;sich von der Kriche links &#252;berholen&#8221; lassen. Er wollte klar machen, dass der DGB sich nicht etwa zus&#228;tzlich um Gefl&#252;chtete k&#252;mmern sollte, sondern dass es zu ihren Kernaufgaben geh&#246;ren w&#252;rde: &#8220;Das sind unsere Kollegen, und Gewerkschaften sind f&#252;r alle ArbeiterInnen da, gerade f&#252;r die entrechtesten.&#8221;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Refugees besetzten DGB-Haus: Pizzen statt Papiere</title>
		<link>https://ft-ci.org/Refugees-besetzten-DGB-Haus-Pizzen-statt-Papiere</link>
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		<dc:date>2014-10-01T23:47:57Z</dc:date>
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		<dc:creator>Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Libertades Democr&#225;ticas</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;&#8220;Kein Mensch ist illegal&#8221; steht auf einem wei&#223;en Transparent im Gewerkschaftshaus am Berliner Wittenbergplatz. Direkt daneben ist das rote Logo des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Denn 30 Fl&#252;chtlinge zusammen mit Unterst&#252;tzerInnen besetzen das Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes am Wittenbergplatz am Donnerstagnachmittag. Schnell beginnt eine Verhandlungsrunde zwischen den Fl&#252;chtlingen und den Gewerkschaftsfunktion&#228;rInnen, die in f&#252;nf Sprachen gleichzeitig &#252;bersetzt wird: Deutsch, Englisch, Franz&#246;sisch, Persisch und T&#252;rkisch.&lt;/p&gt;

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		</description>


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&#8220;Kein Mensch ist illegal&#8221; steht auf einem wei&#223;en Transparent im Gewerkschaftshaus am Berliner Wittenbergplatz. Direkt daneben ist das rote Logo des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Denn 30 Fl&#252;chtlinge zusammen mit Unterst&#252;tzerInnen besetzen das Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes am Wittenbergplatz am Donnerstagnachmittag. Schnell beginnt eine Verhandlungsrunde zwischen den Fl&#252;chtlingen und den Gewerkschaftsfunktion&#228;rInnen, die in f&#252;nf Sprachen gleichzeitig &#252;bersetzt wird: Deutsch, Englisch, Franz&#246;sisch, Persisch und T&#252;rkisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Asylsuchenden verlangen, dass sich der DGB f&#252;r ihre Rechte &#8211; vor allem f&#252;r ihr Recht, legal in Deutschland zu arbeiten &#8211; einsetzt. Vor Monaten waren sie schon beim Bundesamt f&#252;r Migration und Fl&#252;chtlinge in N&#252;rnberg, wurden dort aber an andere Stellen verwiesen. &#8220;Wer ist f&#252;r unsere Situation &#252;berhaupt verantwortlich?&#8221; fragte ein Refugee sichtlich frustriert. Der DGB solle den Kontakt zu zust&#228;ndigen PolitikerInnen vermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;Seit zwei Jahren k&#228;mpfen wir auf der Stra&#223;e und erleben viel Polizeigewalt&#8221; sagt Turgay Ulu, ein Fl&#252;chtling aus der T&#252;rkei. &#8220;Wir haben Kontakt zur Kampagne gegen Zwangsr&#228;umungen oder zum Schulstreik-B&#252;ndnis, aber bisher haben die Gewerkschaften kein Interesse gezeigt.&#8221; Dabei seien die Gefl&#252;chteten selbst Teil der ArbeiterInnenklasse, n&#228;mlich der unterste Teil, so Ulu, der als Journalist arbeitet und aufgrund politischer Verfolgung aus der T&#252;rkei fliehen musste. &#8220;Wir brauchen hier 1.000 Proletarier.&#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;Wir sind der &#204;berzeugung, dass legal angestellte Besch&#228;ftigte und Gefl&#252;chtete gemeinsam f&#252;r ihre Interessen k&#228;mpfen k&#246;nnen&#8221;, hei&#223;t es in einer &lt;a href=&#034;http://www.klassegegenklasse.org/gewerkschafterinnen-in-solidaritat-mit-gefluchteten-im-dgb-haus/&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Solidarit&#228;tserkl&#228;rung&lt;/a&gt;, die bereits einzelne GewerkschafterInnen unterschrieben haben. Sie fordern die Aufnahme von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus als Gewerkschaftsmitglieder sowie politische Unterst&#252;tzung des DGB f&#252;r die Forderungen. In Hamburg sind bereits etwa 300 Gefl&#252;chtete in die Gewerkschaft ver.di eingetreten, was zu heftigen Spannungen f&#252;hrte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gruppe &lt;a href=&#034;http://refugeestruggle.org/&#034; class=&#034;spip_out&#034; rel=&#034;external&#034;&gt;Refugee Struggle for Freedom&lt;/a&gt; hatte schon im Sommer den Berliner Fernsehturm besetzt und einen Hungerstreik vor dem Brandenburger Tor durchgef&#252;hrt, der allerdings nach einem Tag von der Polizei ger&#228;umt wurde. &#8220;In diesem Land haben wir keine Rechte&#8221;, so ein Gefl&#252;chteter. &#8220;Sie erlauben es uns nicht mal, uns umzubringen.&#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verantwortlichen des DGB sicherten den Fl&#252;chtlingen zu, dass sie die Polizei nicht rufen w&#252;rden. Nach zwei Stunden erscheinen BeamtInnen dann doch unaufgefordert und bleiben erst mal drau&#223;en. Die Verhandlungen am Donnerstag dauerten bis 22 Uhr. Der DGB wollte die Gefl&#252;chteten in der Turnhalle eines Jugendzentrums unterbringen, da das Gewerkschaftshaus nicht &#252;ber Duschen und Betten verf&#252;gt. &#8220;Dies ist eine Lounge und kein Schlafraum&#8221; sagte Pressesprecher Dieter Pienkny.&lt;br class='autobr' /&gt;
Doch die Gruppe wollte an einem Ort bleiben, wo sie politischen Druck aus&#252;ben kann. So verbrachten 30 Personen die Nacht in der gewerkschaftlichen &#8220;Lounge&#8221;. Der DGB hatte Pizza f&#252;r alle bestellt, dazu kommentierte ein Fl&#252;chtlingsaktivist: &#8220;Danke, aber Sie verstehen nicht ganz: Wir brauchen keine Pizzen, wir brauchen Papiere!&#8221;&lt;br class='autobr' /&gt;
Am Freitag um 15 Uhr beginnt eine Pressekonferenz unter &#8220;ungew&#246;hnlichen Umst&#228;nden&#8221;, so Pressesprecher Pienkny. Die DGB-Vorsitzende Zinke stellt die Beratungsangebote f&#252;r MigrantInnen im Gewerkschaftshaus vor: Dort befinden sich Beratungsstellen f&#252;r MigrantInnen, f&#252;r entsendete Besch&#228;ftigte (z.B. Pflegekr&#228;fte aus dem Spanischen Staat) und gegen Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung. In insgesamt 12 Sprachen wird Hilfe angeboten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Form von Mitgliedsausweisen soll es jedoch keine Hilfe geben. &#8220;Das ist zur Zeit nicht m&#246;glich&#8221; erkl&#228;rt Zinke klipp und klar. Sie will aber selbst keine Verantwortung daf&#252;r &#252;bernehmen und verweist auf die Mitgliedsgewerkschaften des DGBs.&lt;br class='autobr' /&gt;
Anschlie&#223;end berichtete ein Fl&#252;chtling aus Pakistan &#252;ber die Verzweiflung, wenn man als AsylbewerberIn nicht arbeiten, studieren oder sich frei bewegen darf. &#8220;Viele Gefl&#252;chtete verlieren den Verstand&#8221; erz&#228;hlt er, und in Asylheimen kommt es regelm&#228;&#223;ig zu Selbstmorden. Besonders Menschen mit dunkler Hautfarbe in Deutschland sind tagt&#228;glich rassistischen Kontrollen und polizeilicher Gewalt ausgesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gefl&#252;chteten verlangen nicht nur Treffen mit dem Innenminister und der Sozialministerin, sondern auch mit den acht deutschen Einzelgewerkschaften. Bisher hatte der DGB noch keine Stellungnahme &#252;ber die Refugee-Bewegung abgegeben. Die Gefl&#252;chteten dr&#252;cken umgekehrt ihre Solidarit&#228;t mit den Streiks bei Amazon und die Proteste gegen Entlassungen bei Osram aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Bundestagsabgeordnete Azize Tank von der Linkspartei sagte Unterst&#252;tzung zu. Sie hat die Idee einer Demonstration von DGB, Linkspartei und anderen Organisationen positiv aufgenommen, doch betont, dass dazu eine breite Mobilisierung notwendig w&#228;re.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag Abend blieben die Gefl&#252;chteten im DGB-Haus. Der DGB sagte inzwischen zu, seine Mitgliedsgewerkschaften schriftlich zur Aufnahme von Gefl&#252;chteten zu befragen. Eine &#228;hnliche Aktion gab es in M&#252;nchen im September letzten Jahres, als Refugees Zuflucht vor Polizei&#252;bergriffen im dortigen DGB-Haus suchten. 12 Tage dauerte die Aktion damals.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#8220;F&#252;r eine Antwort der Arbeiter*innen! Gewerkschaften m&#252;ssen den Kampf aufnehmen! Die Arbeiter*innenklasse hat keine Grenzen!&#8221; steht auf einem roten Transparent marxistischen Unigruppierung &#8220;Waffen der Kritik&#8221;, das im Fenster h&#228;ngt. Diese Aktion k&#246;nnte ein Startschuss daf&#252;r sein, dass sich die Organisationen der ArbeiterInnen st&#228;rker engagieren.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="es">
		<title>Israel&#237;es en Berl&#237;n protestan contra los ataques a Gaza</title>
		<link>https://ft-ci.org/Israelies-en-Berlin-protestan-contra-los-ataques-a-Gaza</link>
		<guid isPermaLink="true">https://ft-ci.org/Israelies-en-Berlin-protestan-contra-los-ataques-a-Gaza</guid>
		<dc:date>2014-07-31T15:42:46Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>es</dc:language>
		<dc:creator>Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica Internacional</dc:subject>
		<dc:subject>Cr&#243;nica</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organizaci&#243;n Revolucionaria Internacionalista), de Alemania </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>&#161;Alto a la masacre, fuera Israel de Palestina!</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;El mi&#233;rcoles 30/7, casi 500 personas siguieron el llamado de activistas israel&#237;es en Berl&#237;n para manifestarse contra la ofensiva militar en la Franja de Gaza. Marcharon por el barrio alternativo de Kreuzberg y gritaron: &#034;Buenos d&#237;as, izquierda alemana: Vuestro silencio es nuestra muerte.&#034;&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/Alemania" rel="tag"&gt;Alemania&lt;/a&gt;, 
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		</description>


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;El mi&#233;rcoles 30/7, casi 500 personas siguieron el llamado de activistas israel&#237;es en Berl&#237;n para manifestarse contra la ofensiva militar en la Franja de Gaza. Marcharon por el barrio alternativo de Kreuzberg y gritaron: &#034;Buenos d&#237;as, izquierda alemana: Vuestro silencio es nuestra muerte.&#034;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En Alemania, solo la comunidad palestina se ha movilizado contra la guerra. La prensa burguesa denuncia a los manifestantes como &#034;antisemitas&#034; y por eso grandes sectores de la izquierda se abstienen de participar. &#034;En muchas manifestaciones somos m&#225;s israel&#237;es que personas de la izquierda alemana&#034; dijo un israel&#237; que organiz&#243; la marcha. Llevaron pancartas en hebreo, &#225;rabe, ruso, ingl&#233;s y alem&#225;n reclamando el fin del ataque y del sitio a Gaza. Tambi&#233;n criticaban el apoyo militar y diplom&#225;tico del imperialismo alem&#225;n al estado sionista.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La comunidad israel&#237; en la capital alemana crece desde hace a&#241;os &#8211; vienen personas j&#243;venes que est&#225;n descontentos con el clima pol&#237;tico y social en su pa&#237;s, su ideolog&#237;a puede ser anarquista y anti sionista o simplemente liberal. Diversos activistas israel&#237;es hablaron de las manifestaciones anti-guerra en las &#250;ltimas semanas en Tel Aviv, Jerusal&#233;n, Haifa y otras ciudades. Muchas manifestaciones han sido atacadas brutalmente por patotas de la extrema derecha, con la tolerancia de la polic&#237;a y del gobierno. &#034;Yo me siento m&#225;s seguro en una marcha anti-guerra en Berl&#237;n que en Tel Aviv&#034;, dijo un estudiante, a pesar del supuesto car&#225;cter antisemita del movimiento anti-guerra.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Los activistas israel&#237;es est&#225;n planeando m&#225;s protestas junto con palestinos, tambi&#233;n para empujar a la izquierda alemana a acciones de solidaridad. Sectores de la izquierda, como los trotskistas del grupo RIO, ya nos venimos movilizando para parar el sangriento ataque.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="es">
		<title>Protestas de los refugiados en Alemania</title>
		<link>https://ft-ci.org/Protestas-de-los-refugiados-en-Alemania</link>
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		<dc:date>2014-07-03T22:30:00Z</dc:date>
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		<dc:creator>Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject>Libertades Democr&#225;ticas</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#237;tica</dc:subject>
		<dc:subject>An&#225;lisis</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organizaci&#243;n Revolucionaria Internacionalista), de Alemania </dc:subject>
		<dc:subject>Juventud</dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Una ex-escuela en el barrio c&#233;ntrico de Kreuzberg est&#225; ocupada por refugiados desde finales de 2012. En el edificio viv&#237;an casi 600 personas en condiciones inhumanas. Los ocupantes protestan contra los campamentos para refugiados, ubicados en zonas rurales y aisladas, donde tienen que vivir despu&#233;s de solicitar asilo pol&#237;tico en Alemania.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH94/arton8077-4cefd.jpg?1696134449' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='94' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;El martes 1/7 unos 2.000 estudiantes secundarios y universitarios en Berl&#237;n en Alemania participaron de una huelga en apoyo a los refugiados (inmigrantes sin papeles). Una ex-escuela en el barrio c&#233;ntrico de Kreuzberg est&#225; ocupada por refugiados desde finales de 2012. En el edificio viv&#237;an casi 600 personas en condiciones inhumanas. Los ocupantes protestan contra los campamentos para refugiados, ubicados en zonas rurales y aisladas, donde tienen que vivir despu&#233;s de solicitar asilo pol&#237;tico en Alemania.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La semana pasada el gobierno del barrio de Kreuzberg, liderado por la alcalde Monika Herrmann del Partido Verde, hizo un primer intento de desalojar a los refugiados. Supuestamente era una mudanza &#034;voluntaria&#034; pero se presentaron 900 polic&#237;as armados. Bajo esta presi&#243;n policial, unos cientos de refugiados decidieron salir pero 40 subieron al techo de la escuela y amenazaron con tirarse en caso de ser desalojados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durante m&#225;s de una semana, todas las calles lindantes fueron bloqueadas por casi 2000 polic&#237;as movilizados de todo el pa&#237;s. Los residentes del barrio s&#243;lo pod&#237;an entrar mostrando su documento. Los negocios ten&#237;an que cerrar porque no pod&#237;an pasar clientes. Fue una de las operaciones policiales m&#225;s costosas en la historia de la ciudad, gastando millones de euros y violando derechos democr&#225;ticos elementales.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Los vecinos expresaron una gran solidaridad con los refugiados y el martes 1/7 se sum&#243; la huelga estudiantil, casi 2.000 estudiantes secundarios y universitarios participaron en apoyo a los refugiados. En su marcha desde al ayuntamiento a la escuela, los j&#243;venes pasaron por la central del sindicato Ver.di (Sindicato Unido de Servicios) reclamando el apoyo a la lucha de los inmigrantes sin papeles. El sindicato se limit&#243; a colocar una pancarta con la leyenda de &#034;refugiados bienvenidos&#034;, pero no ofreci&#243; ning&#250;n apoyo concreto. &lt;br class='autobr' /&gt;
En la ciudad de Hamburgo unos 300 trabajadores ilegalizados ingresaron al sindicato, pero la direcci&#243;n nacional bloque&#243; su afiliaci&#243;n con argumentos burocr&#225;ticos. Este sector m&#225;s explotado de la clase obrera no es &#034;bienvenido&#034; para la burocracia sindical.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Al finalizar la marcha, los estudiantes fueron atacados brutalmente por la polic&#237;a con porras, gases lacrim&#243;genos y una unidad canina: Uno ten&#237;a la nariz rota, otro tiene da&#241;os permanentes en un ojo. Justo en ese momento lleg&#243; la noticia de que el gobierno del barrio hab&#237;a ordenado el desalojo de los 40 refugiados todav&#237;a en la escuela. Durante el resto del d&#237;a miles de personas bloquearon las calles cercanas y resistieron los ataques de la polic&#237;a. Despu&#233;s de un d&#237;a muy tenso el gobierno anunci&#243; una salida negociada, seg&#250;n la cual los 40 refugiados podr&#237;an permanecer en la escuela, pero prohibiendo el ingreso de nuevas personas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Al cerrar esta nota, no est&#225; claro si los refugiados aceptar&#225;n este acuerdo, que no incluye el reconocimiento a su derecho de permanecer en Alemania. Pero su lucha por sus derechos democr&#225;ticos va a continuar. Los pol&#237;ticos responsables del Partido Verde tienen que renunciar ya, igual que la c&#250;pula policial berlinesa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;La Organizaci&#243;n Internacionalista Revolucionaria (RIO seg&#250;n sus siglas en alem&#225;n, secci&#243;n alemana de la FT-CI) impuls&#243; la organizaci&#243;n de la &#034;juventud contra el racismo, la guerra y la deportaci&#243;n&#034; junto a otros grupos de izquierda e independientes para organizar dos huelgas estudiantiles (en febrero y ahora en julio) en solidaridad con los refugiados.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tambi&#233;n en otras ciudades alemanas hubo concentraciones en apoyo a los refugiados y en la ciudad de M&#250;nich los manifestantes ocuparon la sede del Partido Verde.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="es">
		<title>Esther Vivas en Berl&#237;n</title>
		<link>https://ft-ci.org/Esther-Vivas-en-Berlin</link>
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		<dc:date>2014-05-13T16:23:24Z</dc:date>
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		<dc:language>es</dc:language>
		<dc:creator>Josefina Martinez, Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#233;mica</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation/ Organizaci&#243;n Revolucionaria Internacionalista), de Alemania </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Estado espa&#241;ol</dc:subject>
		<dc:subject> CcC (Clase contra Clase), del Estado espa&#241;ol </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;El 25 de abril la activista Esther Vivas de Barcelona estuvo como panelista en una charla Berl&#237;n. Vivas es militante de Izquierda Anticapitalista / Revolta Global (que forma parte del Secretariado Unificado de la Cuarta Internacional). La charla p&#250;blica, con unos 35 asistentes, fue organizada por la Nueva Organizaci&#243;n Anticapitalista.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton7832-bcdcc.jpg?1696134449' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;El 25 de abril la activista Esther Vivas de Barcelona estuvo como panelista en una charla Berl&#237;n. Vivas es militante de Izquierda Anticapitalista / Revolta Global (que forma parte del Secretariado Unificado de la Cuarta Internacional). La charla p&#250;blica, con unos 35 asistentes, fue organizada por la Nueva Organizaci&#243;n Anticapitalista.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vivas habl&#243; de los efectos de la crisis capitalista en el Estado Espa&#241;ol. Hoy en d&#237;a hay seis millones de parados y unas 400,000 personas han abandonado el pa&#237;s en los &#250;ltimos a&#241;os, muchos con destino Alemania. Cada d&#237;a hay 532 desahucios, mientras millones de casas quedan vac&#237;as.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;El 15 de mayo de 2011 estall&#243; el movimiento &#034;15M&#034;. L@s manifestantes reclamaban &#034;Democracia Real Ya&#034;, pero las ocupaciones de las plazas expresaron toda la rabia de una juventud sin trabajo y sin futuro. Vivas habl&#243; de las &#034;dos hijas&#034; del 15M, la Plataforma de Afectados por las Hipotecas (PAH) que organiza resistencia a los desahucios, y las &#034;mareas&#034;, los movimientos sociales que se unieron en una movilizaci&#243;n masiva el 22 de marzo de este a&#241;o.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vivas se&#241;al&#243; que los distintos movimientos sociales contra los efectos de la crisis necesitar&#237;an una expresi&#243;n pol&#237;tica &#8211; y en este sentido, Vivas present&#243; a PODEMOS, un proyecto electoral para las elecciones europeas impulsado desde Izquierda Anticapitalista junto con intelectuales reformistas de izquierda como el conductor de televisi&#243;n Pablo Iglesias.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nosotr@s desde RIO (secci&#243;n alemana de la FT-CI) participamos en la charla junto con Josefina Mart&#237;nez, militante de nuestra organizaci&#243;n hermana Clase contra Clase en el Estado Espa&#241;ol, quien estaba en Berl&#237;n para una charla sobre marxismo y g&#233;nero (&lt;a href=&#034;http://www.ft-ci.org/Exitoso-comienzo-del-ciclo-Marxismo-y-Genero&#034; class=&#034;spip_url spip_out auto&#034; rel=&#034;nofollow external&#034;&gt;http://www.ft-ci.org/Exitoso-comienzo-del-ciclo-Marxismo-y-Genero&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En el debate intervinimos hablando sobre las duras luchas obreras, como la de Panrico y Coca-Cola, que se han desarrollado en el &#250;ltimo a&#241;o como primera expresi&#243;n de una nueva militancia en la clase obrera. En la marcha de 22M fueron estos trabajadores quienes, junto a otros colectivos y plataformas, participaron de la marcha con una &#034;marea roja&#034;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pero tambi&#233;n presentamos una visi&#243;n cr&#237;tica de PODEMOS. A pesar de las expectativas que ha suscitado en muchos activistas, su programa, redactado por una &#034;comisi&#243;n de expertos&#034;, y luego enmendada a trav&#233;s de internet es totalmente reformista, no mencionando ni una vez a la clase obrera ni al sistema capitalista (&lt;a href=&#034;http://www.podemos.info/sites/default/files/Programa%20Podemos%20def%202.pdf&#034; class=&#034;spip_url spip_out auto&#034; rel=&#034;nofollow external&#034;&gt;http://www.podemos.info/sites/default/files/Programa%20Podemos%20def%202.pdf&lt;/a&gt;). En lugar de eso, se dirige a la &#034;ciudadan&#237;a&#034; y propone &#8220;construir la democracia&#034;, con consignas como apoyar a las peque&#241;as y medianas empresas, sin ninguna orientaci&#243;n hacia el movimiento obrero y sus luchas. De este modo, grupos como IA terminan yendo a las elecciones europeas con un programa que est&#225; muy lejos de ser anticapitalista. (&lt;a href=&#034;http://www.clasecontraclase.org/La-izquierda-reformista-y-las-elecciones-europeas&#034; class=&#034;spip_url spip_out auto&#034; rel=&#034;nofollow external&#034;&gt;http://www.clasecontraclase.org/La-izquierda-reformista-y-las-elecciones-europeas&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En el debate posterior, l@s compa&#241;er@s de la NAO argumentaron a favor de PODEMOS. Seg&#250;n ell@s, aunque se presenta a las elecciones con un programa reformista, el proyecto &#034;a&#250;n no est&#225; definido&#034; y por eso l@s revolucionari@s deben apoyarlo. Con esta misma l&#243;gica, habr&#237;a que apoyar a Izquierda Unida tambi&#233;n, igual de reformista, aunque m&#225;s grande y m&#225;s &#8220;viejo&#8221;. Cuesti&#243;n que no descartan los impulsores de Podemos. De hecho, el lanzamiento de PODEMOS fue un intento de imponer a IU el hacer listas comunes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Al mismo tiempo, l@s compa&#241;er@s de la NAO criticaron una orientaci&#243;n hacia las luchas obreras como &#034;economicismo&#034;, diciendo que Clase contra Clase y RIO &#8220;piensan que se puede construir de forma lineal el partido revolucionario desde las huelgas obreras&#8221;, y que, en cambio &#8220;hay que ir a las masas&#8221; que supuestamente militan en PODEMOS.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lamentablemente l@s compa&#241;er@s ignoran que estos sectores combativos del movimiento obrero no s&#243;lo luchan por reivindicaciones econ&#243;micas sino tambi&#233;n pol&#237;ticas. Por ejemplo en el caso de Panrico hacen una experiencia acelerada con la Generalitat (el gobierno de Catalu&#241;a), con la burocracia sindical, y diferentes corrientes pol&#237;ticas. Ignoran tambi&#233;n que tanto los trabajadores de Panrico como los de Coca Cola han dado pasos concretos en la coordinaci&#243;n obrera, y tienen una pr&#225;ctica de alianza obrera y popular, tomando las reivindicaciones de otros movimientos sociales como propias. Por ejemplo van las a marchas por el derecho al aborto, a las manifestaciones estudiantiles, a las marchas del 22M, contra desalojos de casas, etc. Y tanto desde Panrico como desde Coca Cola plantean la necesidad de unir las luchas para impulsar una huelga general contra todos los despidos y recortes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Por otro lado, el hecho de que nosotros no pensamos una &#8220;construcci&#243;n lineal de un partido revolucionario&#8221;, se muestra en que hemos realizado numerosas propuestas (&lt;a href=&#034;http://www.clasecontraclase.org/Impulsemos-una-candidatura-conjunta-de-la-izquierda-revolucionaria-lxs-trabajadorxs-y-la-juventud-en-lucha&#034; class=&#034;spip_url spip_out auto&#034; rel=&#034;nofollow external&#034;&gt;http://www.clasecontraclase.org/Impulsemos-una-candidatura-conjunta-de-la-izquierda-revolucionaria-lxs-trabajadorxs-y-la-juventud-en-lucha&lt;/a&gt;) de formar un frente de izquierda anticapitalista y revolucionario a otras fuerzas de izquierda, siguiendo el ejemplo del FIT en Argentina que ha obtenido 1.200.000 votos en las &#250;ltimas elecciones.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A nosotr@s desde la FT-CI nos parece que l@s revolucionari@s tenemos que luchar por la m&#225;s amplia unidad de acci&#243;n en las luchas, pero esto no significa apoyar a proyectos pol&#237;ticos reformistas como PODEMOS. Para l@s marxistas el frente &#250;nico en las calles, en la lucha, debe estar acompa&#241;ado de la independencia pol&#237;tica respecto a l@s reformistas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;En el caso de PODEMOS, tanto por su programa y sus dirigentes, no busca fortalecer la unidad y la conciencia anticapitalista de los trabajadores, sino que los llama a confiar en que es posible reformar el capitalismo y &#8220;construir la democracia&#8221; dentro de los marcos de este sistema social de explotaci&#243;n y opresi&#243;n. Mucha gente honesta y activistas tienen ilusiones en que pueda ser un proyecto nuevo que permita enfrentar al r&#233;gimen y el bipartidismo, pero lamentablemente creemos que se encontrar&#225;n con nuevas desilusiones.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es necesario luchar contra proyectos pol&#237;ticos e ideolog&#237;as reformistas que presentan al sistema capitalista como algo eterno, o que proponen &#8220;democratizar la UE&#8221;. Igualmente es necesario luchar contra corrientes centristas que buscan la conciliaci&#243;n entre revolucionarios y reformistas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es lamentable que l@s compa&#241;er@s de la Liga por la Quinta Internacional (LFI), que hace unos a&#241;os ten&#237;an una visi&#243;n muy cr&#237;tica del centrismo de origen trotskista, hoy no formulan ninguna cr&#237;tica a IA y el SU. Esto es producto de la NAO, un peque&#241;o reagrupamiento entre la LFI y sectores del SU en Alemania, a base de un programa centrista. Esperamos que podemos seguir el debate sobre la posici&#243;n de l@s revolucionari@s hacia los proyectos reformistas.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Esther Vivas in Berlin</title>
		<link>https://ft-ci.org/Esther-Vivas-in-Berlin</link>
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		<dc:date>2014-05-13T16:16:53Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Josefina Martinez, Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Europa</dc:subject>
		<dc:subject>Pol&#233;mica</dc:subject>
		<dc:subject>Actualidad</dc:subject>
		<dc:subject> RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland </dc:subject>
		<dc:subject>Alemania</dc:subject>
		<dc:subject>Estado espa&#241;ol</dc:subject>
		<dc:subject> CcC (Clase Contra Clase/ Klasse gegen Klasse), Spanischer Staat </dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Am 25. Abril sprach Esther Vivas, Aktivistin aus Barcelona, in Berlin. Vivas ist Mitglied von Izquierda Anticapitalista (IA) / Revolta Global (Teil des Vereinigten Sekretariats der Vierten Internationalen, VS). Zur &#246;ffentlichen Veranstaltung mit rund 35 TeilnehmerInnen hatte die Neuen Antikapitalistischen Organisation (NAO) eingeladen.&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton7831-d8a98.jpg?1696134449' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Am 25. Abril sprach Esther Vivas, Aktivistin aus Barcelona, in Berlin. Vivas ist Mitglied von Izquierda Anticapitalista (IA) / Revolta Global (Teil des Vereinigten Sekretariats der Vierten Internationalen, VS). Zur &#246;ffentlichen Veranstaltung mit rund 35 TeilnehmerInnen hatte die Neuen Antikapitalistischen Organisation (NAO) eingeladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vivas sprach von den Auswirkungen der kapitalistischen Krise im Spanischen Staat: Heutzutage gibt es sechs Millionen Arbeitslose und etwa 400.000 Menschen haben das Land in den letzten Jahren verlassen, viele Richtung Deutschland. Jeden Tag gibt es 532 Zwangsr&#228;umungen, w&#228;hrend Millionen Wohnungen leer bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 15. Mai 2011 brach die &#8220;15M&#8221;-Bewegung aus. Die OrganisatorInnen forderten &#8220;Echte Demokratie Jetzt&#8221;. Die Besetzungen &#246;ffentlicher Pl&#228;tze brachte die ganze Wut der Jugend ohne Arbeit und ohne Zukunft zum Ausdruck. Vivas sprach von den &#8220;zwei T&#246;chtern&#8221; des 15M, die Plattform der Hypotheken-Betroffenen (PAH), die Widerstand gegen Zwangsr&#228;umungen organisiert, und die &#8220;mareas&#8221; (Fluten), also die verschiedenen sozialen Bewegungen, die sich in einer Massendemonstration am 22. M&#228;rz dieses Jahres vereinigt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vivas argumentierte, dass die verschiedenen sozialen Bewegungen gegen die Auswirkungen der Krise einen politischen Ausdruck brauchen &#8211; in diesem Sinn pr&#228;sentierte Vivas PODEMOS, ein Wahlprojekt f&#252;r die Europawahlen, die von IA zusammen mit linksreformistischen Intellektuellen wie dem Fernsehmoderator Pablo Iglesias gegr&#252;ndet wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir von RIO (deutsche Sektion der FT-CI), haben an der Veranstaltung teilgenommen, zusammen mit Josefina Mart&#237;nez von unserer Schwesterorganisation im Spanischen Staat Clase contra Clase, die Berlin anl&#228;sslich einer Veranstaltung &#252;ber Marxismus und Geschlecht besuchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Diskussion haben wir &#252;ber die harten Arbeitsk&#228;mpfe wie bei Panrico und Coca-Cola gesprochen, die sich im letzten Jahr als erster Ausdruck einer neuen Militanz der ArbeiterInnenklasse entwickelt haben. Auf der Demonstration des 22M waren es diese ArbeiterInnen, die zusammen mit anderen Kollektiven und Plattformen, eine &#8220;rote Flut&#8221; gebildet haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wir haben auch eine kritische Vision &#252;ber PODEMOS pr&#228;sentiert. Ihr Programm, von einer &#8220;Expertenkommission&#8221; entworfen und &#252;bers Internet editiert, ist vollkommen reformistisch. Es erw&#228;hnt weder die ArbeiterInnenklasse noch das kapitalistische System. Stattdessen st&#252;tzt es sich auf die &#8220;B&#252;rgerInnen&#8221; und die &#8220;Demokratie&#8221;, mit Forderungen wie der Unterst&#252;tzung kleiner und mittlerer Unternehmen, ohne jede Orientierung auf die ArbeiterInnenklasse oder ihre K&#228;mpfe. Auf diese Art und Weise nehmen Gruppen wie IA an den Europawahlen mit einem Programm teil, das von Antikapitalismus weit entfernt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der anschlie&#223;enden Debatten haben die GenossInnen der NAO f&#252;r PODEMOS Partei ergriffen. Obwohl sich das Projekt mit einem reformistischen Programm zur Wahl stellt, sei es &#8220;noch nicht definiert&#8221;, und m&#252;sse deswegen von Revolution&#228;rInnen unterst&#252;tzt werden. Mit der gleichen Logik m&#252;sste man auch Izquierda Unida unterst&#252;tzten, die genauso reformistisch, gr&#246;&#223;er und &#228;lter ist. In der Tat war die Bildung von PODEMOS ein Versuch, IA zur Bildung von gemeinsamen Listen zu dr&#228;ngen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichzeitig haben die GenossInnen der NAO eine Orientierung auf die Arbeitsk&#228;mpfe als &#8220;&#214;konomismus&#8221; kritisiert. Sie haben behauptet, dass Clase contra Clase und RIO &#8220;glauben, dass eine revolution&#228;re Partei linear aus Streiks entstehen&#8221; k&#246;nne und dass man hingegen &#8220;zu den Massen hingehen&#8221; m&#252;sse, die angeblich in PODEMOS aktiv seien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider ignorieren die GenossInnen, dass diese k&#228;mpferischen Sektoren der ArbeiterInnenbewegung nicht nur f&#252;r wirtschaftliche, sondern auch f&#252;r politische Forderungen k&#228;mpfen. Im Fall von Panrico machen sie eine beschleunigte Erfahrung mit der Generalitat (der Regierung Kataloniens), der Gewerkschaftsb&#252;rokratie und verschiedenen politischen Str&#246;mungen. Sie ignorieren auch, dass die ArbeiterInnen von Panrico und Coca Cola konkrete Schritte in der Koordinierung der ArbeiterInnen unternommen und eine Allianz der ArbeiterInnen mit Massen aufbauen, indem sie die Forderungen anderer sozialen Bewegungen als ihre eigenen aufnehmen. So gehen sie zum Beispiel auf die Demonstrationen f&#252;r das Abtreibungsrecht, auf die Kundgebungen der Studierenden, auf die Demos am 22M oder auf die Proteste gegen Zwangsr&#228;umungen. Und sowohl von Panrico wie auch von Coca Cola wird die Forderung erhoben, die K&#228;mpfe zu vereinigen, um einen Generalstreik gegen alle Entlassungen und K&#252;rzungen durchzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der anderen Seite zeigt sich, dass wir keinen &#8220;linearen Aufbau einer revolution&#228;ren Partei&#8221; betreiben, in unseren zahlreichen Vorschl&#228;gen an andere linke Kr&#228;fte zur Gr&#252;ndung einer Front der antikapitalistischen und revolution&#228;ren Linken. Dies geschieht auch nach dem Beispiel der FIT in Argentinien, die bei den letzten Wahlen 1.200.000 Stimmen bekam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir von der FT-CI glauben, dass Revolution&#228;rInnen f&#252;r die breiteste Einheit in den K&#228;mpfen eintreten m&#252;ssen. Aber das bedeutet nicht, reformistische politische Projekte wie PODEMOS zu unterst&#252;tzten. F&#252;r MarxistInnen sollte die Einheitsfront auf den Stra&#223;en und in den K&#228;mpfen begleitet werden, auf Grundlage der politischen Unabh&#228;ngigkeit von den ReformistInnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt PODEMOS, mit seinem Programm und F&#252;hrungsfiguren, versucht nicht, die Einheit und das antikapitalistische Bewusstsein der ArbeiterInnen zu st&#228;rken. Im Gegenteil ruft es sie dazu auf, an die Reformierbarkeit des Kapitalismus zu glauben und &#8220;die Demokratie aufzubauen&#8221;, im Rahmen dieses sozialen Systems der Ausbeutung und der Unterdr&#252;ckung. Viele ehrliche AktivistInnen haben Illusionen, dass dieses neue Projekt helfen k&#246;nnte, dem Regime und dem Zwei-Parteien-System entgegenzutreten. Wir sind der Meinung, dass sie nur neue Entt&#228;uschungen erleben werden und unsere Aufgabe nicht darin besteht, diese Illusionen noch zu sch&#252;ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist notwendig, gegen reformistische Parteien und Ideologien vorzugehen, die das kapitalistische System als etwas Ewiges darstellen oder &#8220;die EU demokratisieren&#8221; wollen. Genauso ist es notwendig, gegen zentristische Str&#246;mungen zu argumentieren, die ReformistInnen und Revolution&#228;rInnen vers&#246;hnen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist bedauerlich, dass die GenossInnen der Liga f&#252;r die F&#252;nfte Internationale (LFI), die vor einigen Jahren eine sehr kritische Vision des Zentrismus trotzkistischen Ursprungs haben, heutzutage keinerlei Kritik an IA und dem VS formulieren. Dies ist Resultat der NAO, einer kleinen Umgruppierung zwischen der LFI und Sektoren des VS in Deutschland, auf Grundlage eines zentristischen Programms. Wir hoffen, dass wir die Debatte &#252;ber die Haltung der Revolution&#228;rInnen zu reformistischen Projekten fortsetzen k&#246;nnen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Marsch zur Botschaft</title>
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		<dc:date>2014-02-26T10:33:10Z</dc:date>
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		<dc:creator>Media, Wladek Flakin</dc:creator>


		<dc:subject>Am&#233;rica Latina</dc:subject>
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		<description>&lt;p&gt;Besch&#228;ftigte eines deutschen Automobilzulieferers in Argentinien k&#228;mpfen weiter gegen Entlassungen. Unterst&#252;tzung f&#252;r ihre Forderungen kommt auch aus der BRD&lt;/p&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/Articulos-en-aleman" rel="directory"&gt;Art&#237;culos en alem&#225;n&lt;/a&gt;

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&lt;a href="https://ft-ci.org/America-Latina" rel="tag"&gt;Am&#233;rica Latina&lt;/a&gt;, 
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&lt;a href="https://ft-ci.org/Solidaridad-Internacional" rel="tag"&gt;Solidaridad Internacional&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/Argentina-100" rel="tag"&gt;Argentina&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="https://ft-ci.org/RIO-Revolutionare-Internationalistische-Organisation-Deutscheland" rel="tag"&gt; RIO (Revolution&#228;re Internationalistische Organisation), Deutschland &lt;/a&gt;, 
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 <content:encoded>&lt;img src='https://ft-ci.org/local/cache-vignettes/L150xH82/arton7555-d7d20.jpg?1696134449' class='spip_logo spip_logo_right' width='150' height='82' alt=&#034;&#034; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&#034;http://www.jungewelt.de/2014/02-26/026.php&#034; class=&#034;spip_url spip_out auto&#034; rel=&#034;nofollow external&#034;&gt;http://www.jungewelt.de/2014/02-26/026.php&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;K&#246;nnen wir kurz einen Beitrag &#252;ber die Entlassungen bei Kromberg halten?&#171; Am Freitag abend wurde eine Unterhaltungssendung im argentinischen Fernsehen unterbrochen. Bei &#187;Duro de Domar&#171;, die live produziert wird, sprangen vier Jugendliche auf der B&#252;hne und berichteten von den 54 Entlassungen beim Autozulieferer Kromberg &amp; Schubert im Norden von Buenos Aires. Da der deutsche Konzern Kabelb&#228;ume f&#252;r Mercedes Benz und Volkswagen produziert, trugen die Jugendlichen ein Transparent mit dem Symbol dieses Kampfes: Die Firmenlogos der beiden Autohersteller und dazwischen ein durchgestrichenes Hakenkreuz. Die Jugendlichen wiesen auch darauf hin, da&#223; die Entlassenen mehrheitlich Frauen sind, die Familien ern&#228;hren m&#252;&#223;ten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Konflikt geht unterdessen weiter. Anfang des Jahres hatte die Firma 54 Mitarbeiter gefeuert &#8211; angeblich wegen eines Produktionsr&#252;ckganges. Auff&#228;llig war, da&#223; die Gek&#252;ndigten an vorderster Stelle gegen Entlassungen im Vorjahr gek&#228;mpft hatten. Sie und ihre Unterst&#252;tzer sehen deswegen eine Verletzung elementarer gewerkschaftlicher Rechte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 13. Februar hatten die von den K&#252;ndigungen Betroffenen zusammen mit einigen hundert Kolleginnen und Kollegen von umliegenden Fabriken sowie solidarischen Studierenden alle vier Eing&#228;nge des Industrieparks Pilar blockiert. Pilar, mit rund 200 Unternehmen der zweitgr&#246;&#223;te Ansiedlungskomplex f&#252;r Firmen in Lateinamerika, wurde ab 4.30 Uhr morgens durch Streikposten und brennende Autoreifen abgeriegelt. Bis zum Mittag kamen die Busse mit Arbeitern anderer Betriebe nicht durch. Solidarit&#228;t mit den Entlassenen bekundeten nicht nur andere Belegschaften sondern auch linke Parlamentsabgeordnete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#187;Die Arbeiter in der Fabrik fangen an, Selbstbewu&#223;tsein zu gewinnen, auch wenn sie noch keine konkreten Ma&#223;nahmen wie Streiks ergriffen haben&#171; sagte eine Unterst&#252;tzerin gegen&#252;ber jW. &#187;Dieser Kampf fing mit sehr geringen Chancen an&#171;, so die Frau. Doch dank des gro&#223;en Engagements der Betroffenen h&#228;tten sie bereits zwei Monate durchgehalten. Die Auseinandersetzung gestaltet sich auch schwierig, weil die zust&#228;ndige Gewerkschaft, die viele Betriebsaktivisten als korrupt einsch&#228;tzen, auf der Seite des Unternehmens steht und hier Arbeitsniederlegungen bisher verhindern konnte. Auch hatte ein Gericht die Wiedereinstellung von zwei der 54 gek&#252;ndigten Besch&#228;ftigten in ihre alten Positionen angeordnet, doch das Unternehmen verweigert seit einer Woche die Umsetzung dieses Beschlusses.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Montag wurde Kromberg &amp; Schubert ganzt&#228;gig blockiert. Gegen Abend griff die Polizei ein. Drei Arbeiter wurden laut Angaben der Demonstranten schwer verletzt und einer, Maximiliano Torres, verhaftet. Nach Protesten kam er wieder frei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 20. Februar hatten die Arbeiter die Stra&#223;e Avenida del Libertador blockiert und waren anschlie&#223;end zur deutschen Botschaft marschiert. Der Parlamentsabgeordnete Nicol&#225;s del Ca&#241;o von der Front der Linken begleitete sie. BRD-Botschafter Bernhard Graf von Waldersee war deshalb auch bereit, eine Delegation pers&#246;nlich zu empfangen, und versprach, da&#223; er sich mit der Firma in Verbindung setzen w&#252;rde. Ihm wurde eine Liste &#252;bergeben, deren Unterzeichner &#8211; darunter der Friedensnobelpreistr&#228;ger Adolfo P&#233;rez Esquivel und der Schriftsteller Osvaldo Bayer &#8211; die Wiedereinstellung der Entlassenen forderten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch acht Mitglieder des Deutschen Bundestages haben die Solidarit&#228;tserkl&#228;rung unterzeichnet, darunter Ulla Jelpke und Inge H&#246;ge von der Fraktion Die Linke. &#187;Mit gro&#223;er Sorge verfolgen wir Berichte von Entlassungen und Verfolgung&#171; von gewerkschaftlich organisierten Besch&#228;ftigten, schrieben die Abgeordneten Heike H&#228;nsel und Niema Movassat (Die Linke) Ende vergangener Woche in einem Brief an die Konzernzentrale. Noch hat die Firma auf den Brief nicht reagiert, genauso wenig wie auf Anfragen von jW.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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